Noch 4 Tage!

In 4 Tagen ist es soweit und ich treffe auf Pasa Malagic (Bosnien). Grund genug nochmal die Kontrahenten zu vergleichen:

Profiboxen: Nicole 15 Kämpfe, 15 Siege (davon 7 durch Knock-out); Pasa: 17 Kämpfe, 12 Siege (davon 3 durch Knock-out).

Photografie: links Kay Uwe Fischer; rechts: Team Pasa Malagic

Photografie: links Kay Uwe Fischer; rechts: Team Pasa Malagic

Wenn man Kampfrekorde vergleicht, ist es auch immer interessant, sich die Vergangenheit bei den Amateuren anzuschauen.

Amateur: Nicole 1 x Sieg Staatsmeisterschaften; Pasa 6 x Sieg nationale Meisterschaften; 5. Platz Junior World Championship, ausserdem hat sie laut ihrem team viele internationale Tuniere gewonnen und wurde mehrfach ausgezeichnet als beste Boxerin der Tuniers.


Wie Ihr alle wisst, habe ich erst mit 32 Jahren mit dem Boxen begonnen, meine Amateurlaufbahn war daher sehr kurz.

2011 wurde ich österreichische Staatsmeisterin- übrigens die erste Frau in Österreich, die diesen Titel verliehen bekommen hat, ich durfte also etwas Boxgeschichte schreiben. Pasa boxt wirklich schon viele Jahre, hat deutlich mehr Erfahrung als ich. Wir beide haben ein großes Kampferherz, das wird sicher ne coole Schlacht!! 🔥

Für Entertainment sorgt ebenfalls mein Dancing Stars Tanzpartner Dimitar Stefanin. Er hat damals versprochen, dass er mein Ringboy (Nummernboy) wird, wenn wir es ins Finale schaffen. Wir haben es ins Finale geschafft und er hält sein Wort! Auf diese Ringchoreografie bin ich schon sehr gespannt, er hat ja sehr viele unterschiedliche Bewegungen drauf von klassisch über heisse Latin Moves bis hin zu Hip Hop. Ausserdem ist es immer sehr lustig mit ihm! Wir haben uns ja schon mal den Ring angeschaut, damit er sich eine Vorstellung macht und er hat wie immer ziemlich rumgeblödelt, so dass ich mich weggeschmissen habe vor Lachen. Ich hoffe, dies passiert mir nicht beim Kampf, denn ich brauche meine Puste;-) Das ist a bisserl meine Befürchtung: ich komme nach Luft ringend in die Ecke (sagen wir mal Runde 8, wenn die Luft immer knapper wird). Dimitar macht in der Pause irgendwas Lustiges, ich schaue versehentlich hin und weg ist die letzte Puste!

Ich hoffe, er konzentriert sich darauf, meine Gegnerin abzulenken, da hätte ich nix dagegen;-)

Es ist übrigens überhaupt sein allererster Boxkampf, den er sieht. Und das gleich mittendrin, statt nur dabei! Es wird auf jeden Fall ein cooler Abend. Ich freue mich auch, dass uns viele Dancing Stars anfeuern wie Peter Hackmair und Julia Burghardt, mit denen Dimitar und ich übrigens gemeinsam den Double Dance zu “Mambo Italiano” in der 5. Show getanzt haben; die ehemalige Skirenn-Weltmeisterin Lizz Görg,, Schauspieler Martin Leutgeb; der ehemalige Thaiboxweltmeister Fadi Merza, Sängerin Virginia Ernst sowie Sänger und Musical-Darsteller Drew Sarich, der übrigens selbst boxt! Er har sich für seine Rolle im Musical Rocky in einem Boxclub vorbereitet, liebt seither das Boxen und boxt nach wie vor.

Am 6.7.2019 stehe ich wieder im Ring

Nach Dancing Stars bin ich direkt in die Vorbereitung für meine Weltmeisterschaft gestartet. Eigentlich wäre ein Urlaub nach diesem intensiven Projekt schön gewesen, andererseits stand meine Titelverteidigung an und so konnte ich meine Fitness durch mein 3-monatiges “Tanztrainingslager” mit in die WM-Vorbereitung nehmen. Ausserdem kann ich dann im Anschluss an die WM meinen Urlaub in Wien machen, denn Wien im Sommer ist einfach der Knaller.

Apropos Fitness aufgrund meiner Zeit als Dancing Girl:

Üblicherweise dauert eine WM-Vorbereitung 3 Monate, davon sind die ersten 4-6 Wochen Konditionstraining, bevor es dann zu boxspezifischen Trainingseinheiten wie Partnerübungen oder Sparrings übergeht. Meine letzten 4 Wochen bei Dancing Stars waren im Prinzip meine ersten 4 Wochen meiner WM-Vorbereitung (Konditionstraining). Wir haben ja in den letzten 4 Wochen immer 2 Tänze pro Show lernen müssen, so dass wir ordentlich trainiert haben und ich fit in die WM-Vorbereitung gestiegen bin.

Meine Gegnerin wird die Bosnierin Pasa Malagic sein, die einen Kampfrekord von 17 Kämpfen (12 Siege, 5 Niederlagen) hat. Ich habe bisher 15 Profikämpfe bestritten, die ich alle gewonnen habe (7 durch Knock-out). Die Kampferfahrung ist im Bereich Profi-Boxen ist also recht ähnlich, wieviele Kämpfe sie als Amateurboxerin bestritten hat, weiss ich nicht- ich weiss nur, dass sie auch Amateurboxerin war. Vor zwei oder drei Jahren hatten wir schon vor gegeneinander zu boxen. Sie hatte jedoch dann eine kurze Boxpause, so dass daraus nichts wurde. Nun haben wir den Kampf vereinbart und sehen uns am 6.7.2019 im Ring.

Es wird meine sechste Weltmeisterschaft der Verbände WIBF, GBU und WBF im Leichtgewicht sein. Viele denken daher, dass ich 5-fache Weltmeisterin bin, da in allen anderen Sportarten ausser Boxen die Anzahl der gewonnenen Weltmeisterschaften zählen. Im Boxsport hingegen wird immer die Anzahl der Verbände gezählt, daher bin ich also seit mehreren Jahren dreifache Boxweltmeisterin.

Ich freue mich, dass die Weltmeisterschaft vom Österreichischen Rundfunk (ORF) medial begleitet wird.

Der Kampf wird in der Anton-Baumgartnerstrasse 40 sein. Neben meinem Kampf werden noch weitere Box- sowie Kickboxkämpfe zu sehen sein.

Wer Tickets möchte, bitte bei mir melden!

Photografie: Johannes Stamcar

Photografie: Johannes Stamcar

Ich freue mich auf meinen nächsten Kampf!

Diesen Samstag bin ich wieder im Ring. Nachdem ich im Sommer eine kleine Zwangspause einlegen musste, da ich eine Knie-Operation hatte (kleinerer Miniskus-Riss), hiess es im Herbst wieder neue Kondition aufbauen. Umso mehr freue ich mich in Wien zu boxen!

Die Veranstaltung ist am 9.12.2017 im Hallmann Dome (Gutheil-Schoder Gasse). Neben Boxkämpfen werden auch Kämpfe aus dem Bereich K1 und Mixed Martial Arts zu sehen sein.

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Bizlady of the year 2016

Ich freue mich sehr über die Auszeichnung “Bizlady of the year 2016“ von der internationalen und unabhängigen Business Organisation Bizladies.

Da ich in dieser Organisation schon
Mitglied vor meiner Laufbahn als Profisportlerin war, haben sie meine gesamte Karriere als professionelle Athletin verfolgt. Danke für diesen Award!

Lifesign

Ich hatte die Ehre in dem Musik-Video "Lifesign" von Youno mitzuspielen. Es geht in dem Song um den Umgang mit
den eigenen Wünschen, den Wünschen der Mitmenschen sowie dem zunehmenden Leistungsdruck der Gesellschaft "so we chase for gold cause that's what we're told". 
Hinfallen, aufstehen und weitermachen, auch wenn niemand an einen glaubt. Sich von ganz unten nach oben zu arbeiten, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren und seine Werte aufzugeben.

Filmisch übersetzt wurde es durch Kämpfe mit einem Mann, der mich als Boxerin nicht ernst nimmt. Während die ersten Kämpfe mit ihm sehr hart waren, bin ich dran geblieben, habe trainiert und konnte ihn am Ende sogar ausknocken. (Da wir 3 Stunden die Kämpfe gedreht haben, muss ich etwas schmunzeln wie es ausschaut, wie ich ihn bei 50 % Schlaghärte- anders hätten wir nicht 3 Stunden sparren können- "ausknocke";-))

Das Lied gefällt mir echt gut und die Band ist wirklich sehr sympathisch (ein paar von ihnen boxen auch!). Derzeit läuft das Video mehrmals pro Tag auf dem Musiksender GoTV . 

Versteigerung für Eduard Gutknecht

Viele haben sicher mitgekriegt, dass Eddy Gutknecht noch im Koma liegt seit seinem Kampf gegen George Groves. Nach meinem Wissen sind die Kosten dafür ungeklärt. Wer einen kleinen Beitrag für Eddy und seine Familie leisten möchte: ich versteigere meine WM-Handschuhe und Tapes (getrennt), die Adidas mir für diesen Kampf zur Verfügung gestellt hat (also fast neu). Coole Handschuhe, haben mir Glück gebracht! Signiert oder unsigniert, wie Ihr möchtet. Das höchste Angebot bekommt die Handschuhe /Tapes. Würde mich freuen, wenn andere Sportler aus Solidarität folgen. Keep fighting Eddy!

P.S. Die Aktion findet auf meiner Facebook-Seite statt

Anmerkung 15.12.2016: Ich freue mich, dass durch die Versteigerung 1000 Euro für die Handschuhe und Tapes erzielt werden konnten. Die Familie Gutknecht hat das Geld bereits erhalten (ich habe Screenshots der Überweisungen gesehen) und die Handschuhe sowie Tapes sind bereits auf dem Weg zu ihren neuen Besitzern.

Drückt die Daumen, dass Eddy bald wieder gesund ist!

 

Neuer Sponsor, neuer Kampf!

Ich freue mich über die Kooperation mit einem neuen Sponsor! Karls betreibt landwirtschaftlich orientierte Freizeitparks (Karls Erlebnis-Dorf) sowie einen Online Shop http://www.karls-shop.de, der tolle Produkte insbesondere zu Obst anbietet. Karls Hauptprodukt sind Erdbeeren und Erdbeer-Produkte, passt also super zu jmd, der sich fast nur von Obst ernährt :-)
Karls wird mich bei meiner nächsten WM unterstützen. Wird Zeit wieder in den Ring zu steigen!! 13 Monate war ich nicht mehr im Ring, hatte ein bisschen Pech dieses Jahr. Zeit den Ringstaub wieder loszuwerden! Mehr Infos demnächst!

 

Interview mit Autotouring

In der aktuellen Ausgabe von Autotouring, das Magazin des ÖAMTC, gebe ich ein Interview. Es geht zum Beispiel um das Denken im Ring, um einen misterösen Knock-out oder wo ich mich in 10 Jahren sehe.

Hier ist das ganze Interview: http://www.autotouring.at/01-08-2015/nicole-wesner-durch-meditation-zum-sieg/9.502.704

Pressestimmen nach meinem Kampf

Hier ein paar Pressestimmen über meinen Kampf am 20.6 sowie Ankündigung meiner 1. Titelverteidigung, die am 4. September in der schönen Ostsee-Stadt Wismar stattfinden wird. In Wismar habe ich letztes Jahr meinen allerersten Gürtel gewonnen und ich freue mich schon sehr auf Wismar, denn die Atmosphäre war grandios und die Leute sehr herzlich.

Meine Gegnerin wird Irma Baliajic Adler sein, die bereits Profi-Boxerin seit 2007 ist und einen Kampfrekord von 20 Kämpfe, 15 Siege und 5 Niederlagen vorzuweisen hat.

"Heute" (22/06/2015)

"Heute" (22/06/2015)

"Krone" (22/06/2015)

"Krone" (22/06/2015)

"Ostsee-Zeitung (22/06/2015)

"Ostsee-Zeitung (22/06/2015)

Ein paar Artikel online:

  • "Vienna.at": http://www.vienna.at/nicole-wesner-startete-mit-k-o-sieg-in-die-wm-vorbereitung/4368811
  • "Österreich": http://sport.oe24.at/sportmix/Knock-out-Wesner-siegt-im-10-Kampf/193360822
  • "Boxenplus": http://boxenplus.de/nicole-wesner-mit-knock-out-sieg-in-wien-jetzt-startet-die-vorbereitung-fur-die-wm
  • "Groundandpound": GroundandPound: http://www.groundandpound.de/mma/mma-chat/news/austrian-fc-banovic-rakic-und-schober-glaenzen/
  • Boxen1: http://www.boxen1.com/knock-out-sieg-fuer-nicole-wesner-6003
  • http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Wismar/Sport-Wismar/Boxen-Nicole-Wesner-verteidigt-in-Wismar-ihre-zwei-WM-Titel
  • "Lübecker Nachrichten": http://www.ln-online.de/Lokales/Nordwestmecklenburg/Boxen-Nicole-Wesner-verteidigt-in-Wismar-ihre-zwei-WM-Titel

Sieg durch Knock-out: meine Perspektive

Gestern habe ich meinen 10. Profiboxkampf gegen die Italienerin Monica Gentili durch Knock-out gewonnen. Es war ja ursprünglich die Kenianerin Florence Muthoni geplant, die jedoch nicht rechtzeitig ihr Einreise-Visum bekommen hat. Monica Gentili, die selbst am 20.6 einen Kampf geplant hatte, der auch ausgefallen ist, ist eingesprungen. Ich muss zugeben, dass ich Monica stärker eingeschätzt habe, als sie war.

Die erste Runde lief von beiden Seiten sehr beobachtend. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass sie als die deutlich Kleinere versucht, sich in die Distanz zu kämpfen, statt dessen hat sie auf Gegenangriff gesetzt. Ihr Coach mahnte sie stets zu warten und Geduld zu haben. So kam es, dass  wir uns beide die erste Runde mehr beobachtet haben. Durch ein paar klare Aktionen sicherte ich mir die erste Runde.

In der zweiten Runde war schon etwas mehr Action, dennoch konnte ich den Kampf gut kontrollieren. Ein Kopfhaken mit der Führhand brachte die Italienerin zum ersten Mal zu Boden. Sie wurde angezählt, der Kampf wurde nochmal freigegeben und ich setzte mit der Schlaghand nach. Sie ist recht wackelig wieder aufgestanden, so dass der Kampf per KO-Sieg beendet wurde.

 Fotografie: Roman Bagner

 Fotografie: Roman Bagner

Der Sieg war recht einfach- mir war er zu einfach. Ich wollte Florence Muthoni, weil ich harte Runden Wettkampf-Erfahrung sammeln konnte- genau dafür schien die sehr erfahrene und robuste Muthoni ideal. Nachdem Muthoni ausgefallen war und Monica Gentili sich bereit erklärt hatte, war ich recht glücklich, weil sie mir als Ersatz ganz gut gefallen hat. Sie schien mir recht robust auf den Videos, ging ja auch noch nie KO. Nun habe ich via Knock-out gewonnen und betrachte es mit gemischten Gefühlen. Jemand auszuknocken ist ein sehr deutlicher Sieg- deutlicher geht es nicht mehr und darüber freu ich mich natürlich.

Jemand auszuknocken ist ein sehr deutlicher Sieg- deutlicher geht es nicht mehr und darüber freu ich mich natürlich.

Ein Knock-out begeistert das Publikum, auch das ist eine tolle Sache. Dadurch, dass ich jedoch erst seit 2 Jahren Profi-Boxerin bin und insgesamt auch erst seit 5 Jahren boxe, ist es mir aber auch wichtig gute Ring-Erfahrung zu sammeln. So bestätigt sich wieder etwas, was sich immer wieder im Leben zeigt: die Medaille hat immer zwei Seiten. Selbst ein überzeugender Sieg durch Knock-out.

 

Über folgende Dinge freue ich mich besonders

Mein Trainer hat immer gesagt, dass ich das Potenzial habe, eine Knock-outerin zu werden. Darüber war ich immer recht skeptisch und nicht sicher, ob er mich nicht etwas überschätzt. Wir beide führen sowieso immer Diskussionen, weil ich sage er überschätzt mich und er sagt, ich unterschätze mich. Naja, ein KO in der zweiten Runde hat er voraus gesagt und in diesem Fall hat er wieder recht gehabt, Nun denke ich mir -vielleicht stimmt es ja doch ein bisschen, was er sagt. Auf jeden Fall häufen sich mit zunehmender Verbesserung der Technik die Knock-outs, schaun wir mal wohin die Reise geht. Lernen möchte ich auf jeden Fall noch viel und es gibt auch noch viel zu tun.

Fotografie: Götz Schrage

Fotografie: Götz Schrage

Manchmal übt man im Training ein paar Sachen, aber man setzt sie im Kampf nicht ein. Nicht, weil es kompliziert ist- an den Tatzen oder Sandsack hat man es schon oft gemacht- aber im Kampf setzt man es einfach nicht ein. Als ob man es vergisst. Tja, und auf einmal sieht man, wie man es doch im Kampf einsetzt. In diesem Kampf ist genau dies eingetreten. Darüber freue ich mich sehr.

Ich freue mich auch, dass ich mit einem kühlen Kopf boxe und das umsetze, was der Trainer mir sagt. Wir erarbeiten uns gemeinsam einen Schlachtplan, ich setze ihn um und in den Rundenpausen erfolgt das Finetuning. Ihr wisst ja alle, dass ich noch gar nicht so lange boxe. Daher kann ich mich noch gut an die Zeit erinnern, in der ich benebelt vor Aufregung und Laktat eher situativ und weniger konzeptionell geboxt habe und freu mich, dass mein Game-Planning immer ausgereifter wird.

 

Die Aufregung wird wahrscheinlich immer ein Stückchen bleiben

Aufgeregt bin ich aber immer noch ganz schön. Ich würde gerne mal wissen, ob es irgendwann mal aufhört, dass ich vor einem Kampf zig Mal auf Toilette muss. Mein Kopf war klar, ich hatte kein Herzklopfen- alles super. Aber alle 5 Minuten musste ich austreten. Hab mich kaum getraut, die Handschuhe anzuziehen, da ich die Befürchtung hatte, dass ich noch mal muss. „Nein- Du musst nicht mehr. Du warst schon so oft, da kann eh nix mehr kommen!“ Pustekuchen. Irgendwann kam dieser Gedanke wieder an die Toilette. Ich hab den Gedanken unterdrückt  „Das ist doch alles nur eine Illusion des Kopfes, Du musst nicht.“ So habe ich den Gedanken beiseite geschoben. Kurze Zeit später kam der Gedanke wieder hoch. So kämpfte ich mit mir. Bis ich mich irgendwann entschloss, doch noch mal zu gehen. Nun hatte ich aber schon alles an, meine Handschuhe waren geschnürt und zugetaped. Liebe Sandy, danke, dass Du mir in dieser Lage geholfen hast ;-)

Ein Klassiker war mal wieder, dass ich wieder in die falsche Ecke gelaufen bin, als die Gegnerin angezählt wurde. Musste wieder ganz schön über mich schmunzeln, als ich das Video heute gesehen habe.

Aber ein bisschen Aufregung ist ja auch ganz gut, das Adrenalin ist Part of the Game und macht uns ja auch zu den Fightern, die an ihre Grenzen gehen.

Aber ein bisschen Aufregung ist ja auch ganz gut, das Adrenalin ist Part of the Game und macht uns ja auch zu den Fightern, die an ihre Grenzen gehen.

Nun heisst es mal kurz durchschnaufen, denn die Verteidigung meiner Titel steht vor der Tür!

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf.

Gegnerwechsel oder: aus dem Innenleben eines Boxers kurz vorm Kampf

Der Zeitraum, in dem der Boxer sich voll und ganz auf den Kampf konzentrieren müsste- wenn der Tag nur noch aus Trainieren, Schlafen, Essen und Regeneration bestehen müsste- ist in meinem Leben immer der stressigste Zeitpunkt. Zig Mails, Telefonate und Meetings mit Gegnern, Verbänden, Presse, Sponsoren zur Finanzierung des Kampfes- je näher es zum Kampf rückt, desto stressiger wird es leider. Es wäre eigentlich anzunehmen, dass der WM-Kampf im Dezember mein aufregendster Kampf gewesen ist, aber der Kampf war kein Vergleich zur Planung meines bevorstehenden Kampfes.

Anfang Mai habe ich die Kenianer zum ersten Mal kontaktiert und Mitte Mai ist der Kampf mit Florence Muthoni fixiert worden. Noch nie sind so viele eMails zu einem Kampf geschickt worden (116 nur mit Kenia!), noch nie hat mich ein Kampf so viel Nerven gekostet. Ich könnte jetzt viel schreiben, aber was soll ich sagen- es ändert nichts. Zen Life is Moment Life- diese Situation ist gerade mein Meister. Ich habe mich so sehr geärgert, aber das Wichtigste ist nun den Ärger fallen zu lassen, denn schließlich boxe ich am Samstag. „Bring Deinen Müll raus“ heisst es in „The peaceful warrior“, um ein guter Kämpfer zu werden.

Anfang dieser Woche habe ich aus Sorge, dass der Kampf in Gefahr ist, nach Ersatzgegnern Ausschau gehalten. Mittwoch abend war mir klar, dass die Kenianer immer noch kein Visum haben und somit nicht am Donnerstag im Flugzeug sitzen können. Mittwoch habe ich glücklicherweise eine Zusage von meiner Ersatzgegnerin bekommen: Monica Gentili (7 Kämpfe; 4 Siege- 3 Niederlagen). Sie hatte bis vor kurzem in Boxrec am 20.6  noch einen Kampf stehen, der Kampf ist anscheinend ge-cancelled worden. In YouTube findet Ihr ein paar Videos, ich denke das wird ein guter Kampf.

   Fotografie: links karlgrabherr.at; rechts: Missy G Bulferi Fotografia

   Fotografie: links karlgrabherr.at; rechts: Missy G Bulferi Fotografia

 

Hier noch ein paar Eckdaten:

  • 20.6.2015 Nicole Wesner vs. Monica Gentili; 6x2 in Wien (Admiral Dome)
  • Einlass ab 19 Uhr; Tickets z.B. Öticket und Abendkasse
  • Als weiterer Boxkampf wird mein Boxkollege Mansur Elsaev (Gym23; gleiches Trainer-Team wie ich) sein Profi-Debüt geben und auf Lazlo Ivanji treffen. Neben diesen zwei Boxkämpfen werden K1 und MMA- Kämpfe zu sehen sein

Meine nächste Gegnerin im Ring

Wie bereits angekündigt, werde ich am 20. Juni 2015 in Wien wieder in den Ring steigen. Meine Gegnerin ist die Kenianerin Florence Muthoni.

Links: Nicole Wesner (Foto: karlgrabherr.at); Rechts: Florence Muthoni (Quelle: http://mkenyaujerumani.de)

Links: Nicole Wesner (Foto: karlgrabherr.at); Rechts: Florence Muthoni (Quelle: http://mkenyaujerumani.de)

Florence verfügt über eine gute Amateurausbildung, ist vor 9 Jahren (2006) Profi-Boxerin geworden und hat mittlerweile einen Kampfrekord von 18 Kämpfen: 11 Siege (davon 5 durch KO), 5 Niederlagen (1 durch KO) sowie 2 unentschieden. Sie boxt eigentlich im Weltergewicht, daher werden wir uns für diesen Kampf im Catchweight von 63 kg treffen. Im Netz findet Ihr einiges Videos aus ihrer Amateur- und Profiboxlaufbahn.

Ihr letzter Kampf war vor drei Monaten gegen Delfine Persoon, eine Boxerin, die ich selbst bewundere und die gewichtsklassenübergreifend zu den besten Boxerinnen der Welt gehört. Florence ist knapp 8 Runden mit Ihr gegangen (ihre einzige vorzeitige Niederlage) und eine Boxerin, die knapp 8 Runden mit Delfine gehen kann, hat bereits jetzt schon meinen Respekt.

Von ihren 18 Kämpfen hat Florence erst einmal vorzeitig einen Kampf verloren, so dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der Kampf zwischen Florence und mir über die vollen 6 Runden geht. Der Kampf wird sicher ein harter Kampf, aber das möchte ich auch. Zum einen möchte ich, dass die Zuschauer etwas geboten bekommen und zum anderen möchte ich wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln, die deutlich wichtiger sind als eine hohe Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Sieges. Ich freu mich drauf!

Screenshot  der Boxrec-Seite non Nicole Wesner

Screenshot  der Boxrec-Seite non Nicole Wesner

Tickets bekommt Ihr unter www.oeticket.com oder im Gym23. Bis bald :-)

Becoming each day a better fighter than the day before.

 

Sportmagazin „Ladies“: 5-Seiten zum Thema Frauenboxen

Österreichs größtes Sportmagazin hat in seiner Special Edition „Ladies“ einen 5-Seitigen Bericht zum Thema Frauenboxen veröffentlicht. Es wird ein bisschen etwas über das Boxen insbesondere das Frauenboxen erzählt, ich gebe einen Überblick über die Grundtechniken (und führe diese bildlich vor) und ein paar typische Kraftübungen.

Sportmagazin Ladies 1/2015, Seite 46-49

Sportmagazin Ladies 1/2015, Seite 46-49

In der Sportwissenschaft spricht man von 5 sportmotorischen Grundeigenschaften: Koordination, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Viele Sportarten vereinen nur ein oder 2 sportmotorische Grundeigenschaften. Z.B. Laufen ist lediglich Ausdauer oder Geräteturnen Kraft und Beweglichkeit.

Als Boxer muss man alle 5 sportmotorischen Grundeigenschaften trainieren und das macht den Trainingsprozess zum einen so abwechslungsreich und zum anderen wird der Körper rundum trainiert.

Als Boxer muss man alle 5 sportmotorischen Grundeigenschaften trainieren und das macht den Trainingsprozess zum einen so abwechslungsreich und zum anderen wird der Körper rundum trainiert.

Boxen ist ein Sport, der einem wirklich in den Bann ziehen kann.  In meinem Fall hat der Sport mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Warum soll es einer Frau anders gehen als einem Mann;-)?

Fürs Frauenboxen gibt es aber noch andere gute Gründe:

Das fängt mit dem Thema Selbstverteidigung an. Frauen, die boxen können, können sich in einer Notfallsituation verteidigen. Boxen ist jedoch nicht nur für den Verteidigungsfall, sondern geht auch in den Bereich Prävention: eine Kämpferin strahlt ein gewisses Selbstbewusstsein aus, daher ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie angegriffen wird, als andere Frauen.

Das Wachstum an Selbstbewusstsein ist ein Phänomen, das nicht nur ich beobachtet habe, sondern ein bekanntes Phänomen des Kampfsports. Selbst Personen, die schüchtern und ängstlich sind, werden nach einer gewissen Zeit immer selbstbewusster. Ich selbst erkläre es mir so, dass es um Veränderungs-Prozesse geht, die Ur-Instinkte betreffen. Selbst im 21. Jahrhundert, in dem die Gefahr angegriffen zu werden nicht omnipräsent ist, schafft es im ganz tiefem Inneren ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man sich verteidigen kann und dies strahlt man aus.

Dieses Selbstbewusstsein strahlt in das gesamte Leben und ein gesundes Selbstbewusstsein ist etwas, dass vielen Frauen leider fehlt. Männern wird häufig bereits in frühen Kinderjahren eine gewisse Attitude und Auftreten als „Löwe“ beigebracht, während von Frauen viele Jahrzehnte- ja sogar Jahrhunderte ein bescheidenes, ruhiges, sanftes und weiches Auftreten erwartet wird. Der Mann ist der Beschützer, die Frau diejenige, die es zu beschützen gilt. Gegen ein bescheidenes, ruhiges, sanftes und weiches Auftreten, ob bei Männern oder Frauen, ist ja nichts einzuwenden- ganz im Gegenteil. Es geht auch gar nicht um ein aufpoliertes Ego, dass man mit stolz geschwellter Brust durch die Welt läuft und sich Respekt verschafft. Nein, es geht um ein Selbstbewusstsein, dass aus dem Inneren kommt.

Daher ist meine Antwort auf die Frage „Boxen- ein Sport für Frauen?“ oft „Ja- gerade für Frauen!“

Daher ist meine Antwort auf die Frage „Boxen- ein Sport für Frauen?“ oft „Ja- gerade für Frauen!“

Loving my life. Living my passion.

Auf dem Laufsteg für einen guten Zweck und Jean Paul Gaultier

Am 16. Mai werde ich auf Europas größtem Charity-Event und einer der größten HIV-Charity-Events weltweit, dem Life Ball, einen aktiven Part einnehmen. Es ist nicht nur einer der größten Charity-Events weltweit, er ist sicher einer der ungewöhnlichsten Benefiz-Veranstaltungen.

Wer den Life Ball nicht kennt und einen Ball im Sinne der traditionellen Wiener Ballsaison vermutet, liegt komplett daneben. Der Life Ball ist sicher die schillerndste und unkonventionellste Interpretation eines Balls: eine Mischung aus Gedenkzeremonie, bewegende Reden zum Thema HIV, Fundraising, Kostümball unter einem jährlich wechselnden Motto (2015: „Gold – Ver Sacrum“) und dem großen Finale, der Life Ball Fashionshow.

Eine Mischung aus Gedenkzeremonie, bewegende Reden zum Thema HIV, Fundraising, Kostümball unter einem jährlich wechselnden Motto (2015: „Gold – Ver Sacrum“) und dem großen Finale, der Life Ball Fashionshow

Die große Modenshow mit dem langem Laufsteg vor dem Wiener Rathaus präsentiert große Designer wie Vivienne Westwood, Roberto Cavalli, Donatella Versace, Vivienne Westwood, Givenchy, Agent Provocateur, Diesel, Dsquared2 und Missoni uvm. Auf dem Catwalk laufen sowohl international bekannte Models als diverse national und internationale Gäste. So sind z.B. bereits Naomi Campbell, Karolina Kurkova oder Eva Padberg auf dem Laufsteg gewesen. 2015 habe ich die Ehre dabei zu sein und werde Jean Paul Gaultier auf dem Laufsteg präsentieren.

 

Quelle: Profilbild der Facebook-Seite des Lifeballs

Quelle: Profilbild der Facebook-Seite des Lifeballs

Als Gery Keszler 1993 den Life Ball zum ersten Mal veranstaltete, war es seine  Vision die Tabuisierung und Stigmatisierung von HIV/AIDS zu brechen sowie Gelder zu sammeln, um die medizinische Situation zu verbessern.

Ich kann mich noch an meinen ersten Kontakt mit HIV erinnern. Es war irgendwann in den 80er Jahren, ich war noch ein Kind in einem Alter zwischen ca. 8 und 10 Jahren.  Irgendjemand hat mir erzählt, dass eine Nachbarin HIV-positiv war. Sie hieß Angelika. Welche Fakten ich damals als Kind konkret über HIV erfahren habe, weiß ich nicht mehr genau. Aber ich kann mich noch gut an die Situation erinnern, als ich Angelika zum ersten Mal getroffen habe, nachdem ich von ihrer Infizierung erfahren habe. Sie kam gerade ins Haus, als ich im Begriff war, das Haus zu verlassen. Wir standen uns gegenüber und grüßten uns. Eigentlich eine alltägliche Situation unter Nachbarn. Nur dieses Mal war es anders. Ein Gefühl der Beklemmung, Angst und Unsicherheit stieg in mir auf. Ich traute mich nicht mehr Angelika die Hand zu geben und hielt die Luft an, aus Angst mich anzustecken mit dieser mysteriösen Krankheit. Gleichzeitig versuchte ich sie verkrampft anzulächeln, denn ich wollte ihr nicht wehtun, sie sollte meine Angst nicht bemerken.

Aber sicher hat sie es gespürt. Weil sie eine ähnliche Situation sicher sehr oft erlebt hat. HIV hatte in den 80er und Anfang 90er etwas Befremdliches und Bedrohliches. Wenn ich heute viele Jahre später als Erwachsene daran denke, dann tut mir mein Verhalten als kleines Kind so leid. Es ist schon schlimm genug zu erfahren, dass man eine unheilbare Krankheit hat. Aber tagtäglich zu erleben, wie das Umfeld Angst hat, wie einem aus dem Weg gegangen wird oder schlecht geredet wird, muss sehr, sehr schlimm sein. In einer Lebenssituation, in der man am allermeisten Menschen um sich braucht, die einem die Hand reichen oder tröstend in den Arm nehmen- in solch einem Moment haben die meisten damals und teilweise noch heute den Rücken zugekehrt bekommen.

 
In einer Lebenssituation, in der man am allermeisten Menschen um sich braucht, die einem die Hand reichen oder tröstend in den Arm nehmen- in solch einem Moment haben die meisten damals und teilweise noch heute den Rücken zugekehrt bekommen.
 

Heute, im Jahre 2015 hat sich die Situation glücklicherweise drastisch geändert.  Der aufgeklärte Bürger weiß, dass diese Krankheit jeden treffen kann und wie der Virus übertragen bzw. nicht übertragen werden kann. Ich bewundere Gery Keszler, der sich früh in diesem Thema engagiert hat, der eine Vision kreiert hat und diese Vision zu einem großen Teil auch realisiert hat. Während HIV Anfang der 90er noch mit sozialer Ächtung zu kämpfen hatte, so ist der Life Ball heute eines der angesagtesten Charity-Events weltweit, dessen Tickets nach circa eine Minute ausverkauft sind- also von einem Extrem ins andere.

Lange Zeit galt HIV als Tabu-Thema, heute sind über 500 Medienvertreter (TV, Presse, Radio) aus aller Welt dabei, um zu berichten. Bill Clinton, Elton John, Sharon Stone, Heidi Klum, Whoopie Goldberg, Eva Longoria, Sean Penn, Catherine Deneuve, Brooke Shields, Antonio Banderas, Naomi Campbell, Hillary Swank und viele mehr haben den Life Ball schon supported. Die vielen prominenten Gäste, die jedes erscheinen, sind aber nicht die Protagonisten. Sie kommen zum Life Ball, um die Aufmerksamkeit auf den eigentlichen Protagonsiten zu lenken: HIV mit seinen medizinischen, finanziellen und sozialen Folgen.

Hier ein paar wichtige Facts zum Thema HIV (Human imuno deficiency virus)*

  • Weltweit sind ca. 35 Mio. am HIV-Virus erkrankt (Stand 2013)
  • 39 Mio sind bereits an den Folgen dieses Virus gestorben (Stand 2013); Im Jahre 2013 sind ca. 1.5 Mio an den Folgen des HIV-Virus gestorben
  • AIDS (acquired imune deficiency syndrome) darf nicht verwechselt werden mit HIV, denn AIDS bezieht sich auf ein spätes Stadium der Krankheit
  • Es gibt mittlerweile gute Therapien wie z.B. die Antiretrovirale Therapie (ART), welche die Reproduktion von HIV-Zellen stoppt, so dass die körpereigenen Immunzellen  länger leben. Diese Therapie reduziert die Übertragung des HIV-Virus bei Geschlechtsverkehr um 96% und ist eine wichtige Therapie zur Reduktion der Übertragung des Virus von Mutter zu Kind

o   In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben 12 Mio. Zugang zu dieser Therapie gehabt

o   7 von 10 schwangeren Müttern werden mit ART behandelt, um die Wahrscheinlichkeit der Übertragung drastisch zu reduzieren.

*Quelle: http://www.who.int/features/factfiles/hiv/facts/en/index5.html

 

Die Organisation AIDS LIFE

Die Situation von HIV-Betroffenen hat sich deutlich verbessert. Man sieht jedoch, dass weltweit noch nicht alle Betroffenen Zugang zu einer modernen Therapie haben. Besonders Südafrika kämpft noch in großem Maße gegen das Virus. Es fehlt nach wie vor Geld für Prävention, Diagnostik und Behandlung zur Verbesserung der weltweiten Situation.

Weltweit haben noch nicht alle Betroffenen Zugang zu einer modernen Therapie

Die Organisation AIDS Life - die Organisation, die hinter dem Life Ball steht- gehört weltweit zu den größten privaten Geldgebern von nationalen und internationalen Non Profit Organisationen, die sich mit dem Thema HIV beschäftigen (mehr Infos über AIDS Life unter http://www.lifeball.org/aids-life/).

Wer spenden möchte- jeder Euro zählt:  
Verein AIDS LIFE: Erste Bank; Kontonummer 300 000-13131; BLZ 20111; IBAN: AT692011130000013131; BIC: GIBAATWWXXX oder via SMS-Spendenhotline: +43 (0)676 - 800 7676

 

TV-Übertragung

Der Life Ball wird live vom ORF übertragen am 16. Mai ab 20.15 Uhr

 

Life Ball- fighting Aids and celebrating live since 1993.