In 4 Wochen ist es soweit!

Die Zeit verrinnt wie im Flug- in 4 Wochen ist es soweit und ich stehe wieder im Ring! Ich hatte dieses Jahr ziemlich Pech, weil einige Kämpfe geplant waren, die dann nicht stattgefunden haben.   Daher drehe ich auch ein paar Sparringsrunden mehr. Meine Sparringsphase hat schon begonnen und ich freue mich schon sehr! Die Veranstaltung wird sicher klasse. Boxen im Norden, der Veranstalter des Boxevents am 4.12.2016, ist für tolle Boxabende bekannt. 

Wer mich live vor Ort anfeuern will, hier gibt es die Tickets.

Fotografie: Irene Schaur

WM-Vorbereitung fast abgeschlossen, in einer Woche stehe ich wieder im Ring!

Die Zeit ist mal wieder unglaublich geflogen! Meine WM-Vorbereitung ist nahezu abgeschlossen. Ich danke meinen Sparringspartnern Milena Koleva und Aniya Saki, meinen Trainern sowie dem Club Legends, dass wir in der unmittelbaren Wettkampf-Vorbereitung die Räumlichkeiten in Berlin nutzen konnten.

Vor einem Jahr habe ich bereits in Wismar geboxt. Es war mein allererster Titelkampf, die Interkontinentalmeisterschaft, die nach meinem Sieg das Ticket für die WM bedeutet hat. Die Stadt Wismar ist wunderschön und überall bin ich auf sehr herzliche Menschen gestossen, daher reise ich mit sehr positiven Gefühlen in diese Stadt. Ich freue mich!

Ostsee-Zeitung 29.8.2015

Ostsee-Zeitung 29.8.2015

Hier noch ein paar Infos zu der Veranstaltung http://boxenplus.de/boxen-in-wismar-psp-veranstaltet-am-6-september/

1. Titelverteidigung um 2 Tage verschoben

Meine 1. Titelverteidigung (Wismar), die ursprünglich für den 4. September geplant war, ist nun um 2 Tage verschoben worden. Grund ist das EM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Polen, welches in RTL übertragen wird. In manchen Städten hat dies vielleicht keinen großen Effekt, aber Wismar ist eine sehr Fussball-lbegeisterte Stadt, so dass das Projekt-Team sich entschieden hat, die WM lieber auf den Sonntag zu legen. Da die ursprüngliche geplante Halle am 6.9 jedoch nicht frei war, findet der Kampf wie vor einem Jahr in der Markthalle statt, worüber ich mich sehr freue, denn die Markthalle hatte eine ungewöhnlich schöne Atmosphäre (vielleicht erinnert sich der ein oder andere an das Foto, dass ich vor 1 Jahr von der Halle gemacht habe)

Ostseezeitung 8/9. August 2015

Ostseezeitung 8/9. August 2015

Ostsee-Zeitung 8./9. Augst 2015

Ostsee-Zeitung 8./9. Augst 2015

Karten, die für den 4.9 bereits gekauft wurden, behalten für den 6.9 ihre Gültigkeit

Ostsee-Zeitung 13. August 2015

Ostsee-Zeitung 13. August 2015

Interview mit Autotouring

In der aktuellen Ausgabe von Autotouring, das Magazin des ÖAMTC, gebe ich ein Interview. Es geht zum Beispiel um das Denken im Ring, um einen misterösen Knock-out oder wo ich mich in 10 Jahren sehe.

Hier ist das ganze Interview: http://www.autotouring.at/01-08-2015/nicole-wesner-durch-meditation-zum-sieg/9.502.704

Gegnerwechsel oder: aus dem Innenleben eines Boxers kurz vorm Kampf

Der Zeitraum, in dem der Boxer sich voll und ganz auf den Kampf konzentrieren müsste- wenn der Tag nur noch aus Trainieren, Schlafen, Essen und Regeneration bestehen müsste- ist in meinem Leben immer der stressigste Zeitpunkt. Zig Mails, Telefonate und Meetings mit Gegnern, Verbänden, Presse, Sponsoren zur Finanzierung des Kampfes- je näher es zum Kampf rückt, desto stressiger wird es leider. Es wäre eigentlich anzunehmen, dass der WM-Kampf im Dezember mein aufregendster Kampf gewesen ist, aber der Kampf war kein Vergleich zur Planung meines bevorstehenden Kampfes.

Anfang Mai habe ich die Kenianer zum ersten Mal kontaktiert und Mitte Mai ist der Kampf mit Florence Muthoni fixiert worden. Noch nie sind so viele eMails zu einem Kampf geschickt worden (116 nur mit Kenia!), noch nie hat mich ein Kampf so viel Nerven gekostet. Ich könnte jetzt viel schreiben, aber was soll ich sagen- es ändert nichts. Zen Life is Moment Life- diese Situation ist gerade mein Meister. Ich habe mich so sehr geärgert, aber das Wichtigste ist nun den Ärger fallen zu lassen, denn schließlich boxe ich am Samstag. „Bring Deinen Müll raus“ heisst es in „The peaceful warrior“, um ein guter Kämpfer zu werden.

Anfang dieser Woche habe ich aus Sorge, dass der Kampf in Gefahr ist, nach Ersatzgegnern Ausschau gehalten. Mittwoch abend war mir klar, dass die Kenianer immer noch kein Visum haben und somit nicht am Donnerstag im Flugzeug sitzen können. Mittwoch habe ich glücklicherweise eine Zusage von meiner Ersatzgegnerin bekommen: Monica Gentili (7 Kämpfe; 4 Siege- 3 Niederlagen). Sie hatte bis vor kurzem in Boxrec am 20.6  noch einen Kampf stehen, der Kampf ist anscheinend ge-cancelled worden. In YouTube findet Ihr ein paar Videos, ich denke das wird ein guter Kampf.

   Fotografie: links karlgrabherr.at; rechts: Missy G Bulferi Fotografia

   Fotografie: links karlgrabherr.at; rechts: Missy G Bulferi Fotografia

 

Hier noch ein paar Eckdaten:

  • 20.6.2015 Nicole Wesner vs. Monica Gentili; 6x2 in Wien (Admiral Dome)
  • Einlass ab 19 Uhr; Tickets z.B. Öticket und Abendkasse
  • Als weiterer Boxkampf wird mein Boxkollege Mansur Elsaev (Gym23; gleiches Trainer-Team wie ich) sein Profi-Debüt geben und auf Lazlo Ivanji treffen. Neben diesen zwei Boxkämpfen werden K1 und MMA- Kämpfe zu sehen sein

Auf dem Laufsteg für einen guten Zweck und Jean Paul Gaultier

Am 16. Mai werde ich auf Europas größtem Charity-Event und einer der größten HIV-Charity-Events weltweit, dem Life Ball, einen aktiven Part einnehmen. Es ist nicht nur einer der größten Charity-Events weltweit, er ist sicher einer der ungewöhnlichsten Benefiz-Veranstaltungen.

Wer den Life Ball nicht kennt und einen Ball im Sinne der traditionellen Wiener Ballsaison vermutet, liegt komplett daneben. Der Life Ball ist sicher die schillerndste und unkonventionellste Interpretation eines Balls: eine Mischung aus Gedenkzeremonie, bewegende Reden zum Thema HIV, Fundraising, Kostümball unter einem jährlich wechselnden Motto (2015: „Gold – Ver Sacrum“) und dem großen Finale, der Life Ball Fashionshow.

Eine Mischung aus Gedenkzeremonie, bewegende Reden zum Thema HIV, Fundraising, Kostümball unter einem jährlich wechselnden Motto (2015: „Gold – Ver Sacrum“) und dem großen Finale, der Life Ball Fashionshow

Die große Modenshow mit dem langem Laufsteg vor dem Wiener Rathaus präsentiert große Designer wie Vivienne Westwood, Roberto Cavalli, Donatella Versace, Vivienne Westwood, Givenchy, Agent Provocateur, Diesel, Dsquared2 und Missoni uvm. Auf dem Catwalk laufen sowohl international bekannte Models als diverse national und internationale Gäste. So sind z.B. bereits Naomi Campbell, Karolina Kurkova oder Eva Padberg auf dem Laufsteg gewesen. 2015 habe ich die Ehre dabei zu sein und werde Jean Paul Gaultier auf dem Laufsteg präsentieren.

 

Quelle: Profilbild der Facebook-Seite des Lifeballs

Quelle: Profilbild der Facebook-Seite des Lifeballs

Als Gery Keszler 1993 den Life Ball zum ersten Mal veranstaltete, war es seine  Vision die Tabuisierung und Stigmatisierung von HIV/AIDS zu brechen sowie Gelder zu sammeln, um die medizinische Situation zu verbessern.

Ich kann mich noch an meinen ersten Kontakt mit HIV erinnern. Es war irgendwann in den 80er Jahren, ich war noch ein Kind in einem Alter zwischen ca. 8 und 10 Jahren.  Irgendjemand hat mir erzählt, dass eine Nachbarin HIV-positiv war. Sie hieß Angelika. Welche Fakten ich damals als Kind konkret über HIV erfahren habe, weiß ich nicht mehr genau. Aber ich kann mich noch gut an die Situation erinnern, als ich Angelika zum ersten Mal getroffen habe, nachdem ich von ihrer Infizierung erfahren habe. Sie kam gerade ins Haus, als ich im Begriff war, das Haus zu verlassen. Wir standen uns gegenüber und grüßten uns. Eigentlich eine alltägliche Situation unter Nachbarn. Nur dieses Mal war es anders. Ein Gefühl der Beklemmung, Angst und Unsicherheit stieg in mir auf. Ich traute mich nicht mehr Angelika die Hand zu geben und hielt die Luft an, aus Angst mich anzustecken mit dieser mysteriösen Krankheit. Gleichzeitig versuchte ich sie verkrampft anzulächeln, denn ich wollte ihr nicht wehtun, sie sollte meine Angst nicht bemerken.

Aber sicher hat sie es gespürt. Weil sie eine ähnliche Situation sicher sehr oft erlebt hat. HIV hatte in den 80er und Anfang 90er etwas Befremdliches und Bedrohliches. Wenn ich heute viele Jahre später als Erwachsene daran denke, dann tut mir mein Verhalten als kleines Kind so leid. Es ist schon schlimm genug zu erfahren, dass man eine unheilbare Krankheit hat. Aber tagtäglich zu erleben, wie das Umfeld Angst hat, wie einem aus dem Weg gegangen wird oder schlecht geredet wird, muss sehr, sehr schlimm sein. In einer Lebenssituation, in der man am allermeisten Menschen um sich braucht, die einem die Hand reichen oder tröstend in den Arm nehmen- in solch einem Moment haben die meisten damals und teilweise noch heute den Rücken zugekehrt bekommen.

 
In einer Lebenssituation, in der man am allermeisten Menschen um sich braucht, die einem die Hand reichen oder tröstend in den Arm nehmen- in solch einem Moment haben die meisten damals und teilweise noch heute den Rücken zugekehrt bekommen.
 

Heute, im Jahre 2015 hat sich die Situation glücklicherweise drastisch geändert.  Der aufgeklärte Bürger weiß, dass diese Krankheit jeden treffen kann und wie der Virus übertragen bzw. nicht übertragen werden kann. Ich bewundere Gery Keszler, der sich früh in diesem Thema engagiert hat, der eine Vision kreiert hat und diese Vision zu einem großen Teil auch realisiert hat. Während HIV Anfang der 90er noch mit sozialer Ächtung zu kämpfen hatte, so ist der Life Ball heute eines der angesagtesten Charity-Events weltweit, dessen Tickets nach circa eine Minute ausverkauft sind- also von einem Extrem ins andere.

Lange Zeit galt HIV als Tabu-Thema, heute sind über 500 Medienvertreter (TV, Presse, Radio) aus aller Welt dabei, um zu berichten. Bill Clinton, Elton John, Sharon Stone, Heidi Klum, Whoopie Goldberg, Eva Longoria, Sean Penn, Catherine Deneuve, Brooke Shields, Antonio Banderas, Naomi Campbell, Hillary Swank und viele mehr haben den Life Ball schon supported. Die vielen prominenten Gäste, die jedes erscheinen, sind aber nicht die Protagonisten. Sie kommen zum Life Ball, um die Aufmerksamkeit auf den eigentlichen Protagonsiten zu lenken: HIV mit seinen medizinischen, finanziellen und sozialen Folgen.

Hier ein paar wichtige Facts zum Thema HIV (Human imuno deficiency virus)*

  • Weltweit sind ca. 35 Mio. am HIV-Virus erkrankt (Stand 2013)
  • 39 Mio sind bereits an den Folgen dieses Virus gestorben (Stand 2013); Im Jahre 2013 sind ca. 1.5 Mio an den Folgen des HIV-Virus gestorben
  • AIDS (acquired imune deficiency syndrome) darf nicht verwechselt werden mit HIV, denn AIDS bezieht sich auf ein spätes Stadium der Krankheit
  • Es gibt mittlerweile gute Therapien wie z.B. die Antiretrovirale Therapie (ART), welche die Reproduktion von HIV-Zellen stoppt, so dass die körpereigenen Immunzellen  länger leben. Diese Therapie reduziert die Übertragung des HIV-Virus bei Geschlechtsverkehr um 96% und ist eine wichtige Therapie zur Reduktion der Übertragung des Virus von Mutter zu Kind

o   In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben 12 Mio. Zugang zu dieser Therapie gehabt

o   7 von 10 schwangeren Müttern werden mit ART behandelt, um die Wahrscheinlichkeit der Übertragung drastisch zu reduzieren.

*Quelle: http://www.who.int/features/factfiles/hiv/facts/en/index5.html

 

Die Organisation AIDS LIFE

Die Situation von HIV-Betroffenen hat sich deutlich verbessert. Man sieht jedoch, dass weltweit noch nicht alle Betroffenen Zugang zu einer modernen Therapie haben. Besonders Südafrika kämpft noch in großem Maße gegen das Virus. Es fehlt nach wie vor Geld für Prävention, Diagnostik und Behandlung zur Verbesserung der weltweiten Situation.

Weltweit haben noch nicht alle Betroffenen Zugang zu einer modernen Therapie

Die Organisation AIDS Life - die Organisation, die hinter dem Life Ball steht- gehört weltweit zu den größten privaten Geldgebern von nationalen und internationalen Non Profit Organisationen, die sich mit dem Thema HIV beschäftigen (mehr Infos über AIDS Life unter http://www.lifeball.org/aids-life/).

Wer spenden möchte- jeder Euro zählt:  
Verein AIDS LIFE: Erste Bank; Kontonummer 300 000-13131; BLZ 20111; IBAN: AT692011130000013131; BIC: GIBAATWWXXX oder via SMS-Spendenhotline: +43 (0)676 - 800 7676

 

TV-Übertragung

Der Life Ball wird live vom ORF übertragen am 16. Mai ab 20.15 Uhr

 

Life Ball- fighting Aids and celebrating live since 1993.

Über das Lernen, die Neugierde und das Quereinsteigen

Die „Cosmo@Work“ (= Cosmopolitan Business Edition, erhältlich in D/AT/CH) hat in der Mai-Ausgabe als Schwerpunkt-Thema „Das ABC für mehr Ausstrahlung im Job“. Der Buchstabe Q für „Quereinstieg“ zitiert dabei folgende Aussage von mir.

 

                                          Links: Titelblatt Cosmo@Work; Ausgabe Mai 2015; Rechts: Cosmo@Work; Ausgabe Mai 2015; Seite 10

                                          Links: Titelblatt Cosmo@Work; Ausgabe Mai 2015; Rechts: Cosmo@Work; Ausgabe Mai 2015; Seite 10

Wenn man mehr über die Natur des Menschen wissen möchte, braucht man sich nur kleine Kinder anschauen

Wenn man mehr über die Natur des Menschen wissen möchte, braucht man sich nur kleine Kinder anschauen. Sie kommen auf die Welt, haben einen freien Geist- ohne Meinungen, Konzepte, Erfahrungen, Definitionen oder Schubladen-Denken. Sie staunen, beobachten und fragen. Sie fragen Erwachsene Löcher in den Bauch, wollen alles ganz genau wissen. Kinder wollen lernen, schaffen und kreieren.

Im Laufe der Jahre wird dies weniger. Unser Kopf wird immer voller mit Erfahrungen und Eindrücke, die sich aggregieren zu Meinungen und Vorstellungen. Das Hirn arbeitet immer ökonomischer: wir sehen etwas und haben sofort eine Meinung, warum ein Sachverhalt so und nicht anders ist oder welche Lösung für das Problem die Richtige ist. Erwachsene analysieren und fragen immer weniger, der Drang zu lernen lässt nach, da sich unser Hirn für die meisten Situationen bereits eine Lösung erarbeitet hat.

Aber irgendwo steckt die ursprüngliche Natur immer noch in uns- bei manchen Menschen mehr, bei anderen weniger stark ausgeprägt. Wie sehr hat sich Chuck Noland (Tom Hanks) in „Cast away“ gefreut „Ich habe Feuer gemacht!“.  Bevor er auf der Insel gestrandet ist, hat er nicht gewusst, wie man ein Feuer macht. Er hat es gelernt und hat sich unglaublich gefreut über sein Werk, dass er vollbracht hat. Er hat etwas Neues gelernt und erschaffen.

 

Mir geht es ähnlich mit der Boxerei. Der Sport schaut so einfach aus, aber es gibt so viel zu lernen und ich gehe mit der Wissbegierde eines Kindes ins Training. Ich freue mich unheimlich, wenn ich etwas neu Gelerntes im Sparring umsetze. Schau mir Videos von meinen Kämpfen an, sehe kritisch alles, was ich noch verbessern möchte und freue mich über alle Verbesserungen, die ich selbst an mir beobachten kann. Das Lernen und Schaffen habe ich über den Boxsport- es macht mich happy.

If you are learning, you are living”. Und wenn es ein Quereinstieg bedeutet. Ob man seine sich selbst gesteckten Ziele erreichen wird, ist meist eh hauptsächlich von der Motivation abhängig. Und wenn das Lernen und Schaffen einen motiviert- dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man seine Ziele erreicht.

„Once you stop learning, you start dying“ sagte einst Albert Einstein. Man kann es auch so formulieren: if you are learning, you are living. Und wenn es ein Quereinstieg bedeutet. Ob man seine sich selbst gesteckten Ziele erreichen wird, ist meist eh hauptsächlich von der Motivation abhängig. Und wenn das Lernen und Schaffen einen motiviert- dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man seine Ziele erreicht.

"Fall in love with the process and the result will come." (Eric Thomas)

Lange dachte ich, ich vertrage Rohkost nicht gut- bis ein paar Kleinigkeiten einen großen Unterschied machten

Mir erschien immer logisch, dass Rohkost die vitalstoffreichste Form der Ernährung ist. So habe ich verschiedene Anläufe unternommen, den Rohkost-Anteil in meiner Ernährung zu erhöhen oder mich komplett von Rohkost zu ernähren. Allerdings habe ich auch einige Fehler gemacht. Die Reaktion vieler Leute, wenn sie erfahren, dass ich mich hauptsächlich von Rohkost ernähre, ist meistens "Rohkost vertrage ich leider überhaupt nicht gut“ und da ich mich dann wider erkenne, möchte ich meine Erfahrungen gerne mit Euch teilen.

 

1. Rohkost ist nicht gleich Rohkost

Im Bereich der Rohkost gibt es verschiedene Ernährungsformen. Manche essen viel Fett (Nüsse, Avocado etc.). Andere essen viel stärkehaltige Nahrungsmittel (z.B. Getreide, Süsskartoffeln etc.). Es gibt die sogenannte Gourmet Raw Cuisine mit sehr raffinierten Gerichten, die aber oft sehr fetthaltig sind. Viele Rohköstler haben auch keine bestimmte Richtung, ausser, dass sie eben roh essen.

In meinen ersten Anläufen war ich noch sehr von der Low Carb Ernährung geprägt, so dass ich Obst eher vermieden und hauptsächlich Gemüse gegessen habe. Von Gemüse wird man aber schwer satt, so dass ich ordentliche Mengen essen musste, die mein Körper alle verdauen musste. Später habe ich dann viel Fett gegessen. Allerdings ist Fett in hohem Maße nicht sehr gut verdaulich und stört auch oft den Stoffwechsel. 

Nun esse Rohkost, die zu ca. 80% aus Kohlehydraten besteht. Die meisten Kohlehydrate nehme ich über Obst zu mir, das leicht verdaulich ist. (Mehr Informationen zu meiner Ernährung: http://www.nicolewesner.com/new-blog/2015/2/26/801010-nur-noch-rohes-obst-und-gemse-meine-neue-ernhrung-seit-1-jahr)

Eine ganz wichtige Entdeckung, die ich gemacht habe, ist das Thema Lebensmittel-Kombination.

2.  Lebensmittel richtig kombinieren

Eine ganz wichtige Entdeckung, die ich gemacht habe, ist das Thema Lebensmittel-Kombination. Früher habe ich in einem Obstsalat Bananen ebenso wie Erdbeeren oder Kiwis hinzugefügt, heute weiss ich, dass man dies nicht miteinander kombinieren sollte. Isst man Lebensmittel, die nicht zusammen passen, dann ist der Körper oft viele Stunden mit der Verdauung beschäftigt. Für gekochte Nahrung gilt das Thema Lebensmittelkombination ebenso, wenngleich das Gährungspotenzial meist nicht so hoch ist, aber insbesondere im Bereich Rohkost ist dieses Thema sehr wichtig, da lebendige Nahrung mehr bioaktive Substanzen enthält- ergo mehr untereinander reagieren kann- als totgekochte oder industrialisierte Nahrung.

 

Eine Tabelle, die eine gute Übersicht gibt:

Quelle: The 80/10/10 Reference Guide on Food Combining and Nutrition; Dr. Douglas N. Graham

Quelle: The 80/10/10 Reference Guide on Food Combining and Nutrition; Dr. Douglas N. Graham

Seitdem ich dieses Wissen habe und umsetze, vertrage ich meine Nahrung viel besser. Bestimmt ist das auch einer der Gründe, warum mein gefühltes Energie-Level so hoch ist, denn mein Körper ist nicht mehr so viel mit der Verdauung beschäftigt.

Wenn wir schon beim Thema Lebensmittel-Kombination sind, dann muss natürlich erwähnt werden, dass die unterschiedlichen Nahrungsmittel unterschiedlich lange verdaut werden. Wenn ich z.B. etwas sehr Fetthaltiges wie eine Avocado esse und eine Stunde später eine Melone, dann wird es Schwierigkeiten geben, da die Melone aufgrund des hohen Wasseranteils in Windeseile auf die Avocado im Magen treffen wird. Daher gilt es, passende Pausen zwischen den Mahlzeiten einzuhalten, sonst ist Euer Körper eventuell den ganzen Tag mit dem Verdauungsprozess beschäftigt.

Folgende Erfahrungen kann ich Euch weitergeben:

  • Melonen: mind. 30-60 Minuten warten bis zur nächsten Mahlzeit
  • Sub-acid fruits: mind. 60 - 90 Minuten warten bis zur nächsten Mahlzeit
  • Sweet fruits: min. 90-120 Minuten warten bis zur nächsten Mahlzeit
  • Fetthaltige Nahrungsmittel: dies kann sogar einige Stunden dauern. Fetthaltige Lebensmittel wie Nüsse oder Avocado daher am besten am Abend essen

 

3.  Weniger ist mehr

Ein weiterer Faktor zur Optimierung der Verdauung ist,  dass ich nicht mehr so viele unterschiedliche Lebensmittel innerhalb einer Mahlzeit esse. Am einfachsten ist es für den Körper sogenannte Mono-Meals, also nur eine Sorte zu essen wie z.B. nur Bananen oder Mangos. Das geht natürlich nicht immer, manchmal möchte man eben doch etwas kreieren, aber ich versuche dann nicht mehr als 4 Lebensmittel zu kombinieren.

 

Zusammenfassung: meine 3 wichtigsten Learnings aus meiner Rohkost-ernährung:

  • Früchtebasierte, fettarme Rohkost vertrage ich deutlich besser als eine Low Carb orientierte Rohkost-Ernährung, die hauptsächlich aus Gemüse und Fett besteht

  • Die richtige Kombination der Lebensmittel ist sehr wichtig (sh. Tabelle)

  • Je weniger unterschiedliche Lebensmittel der Körper zu verdauen hat, desto einfacher für den Körper

 

(F)Rohes Ausprobieren :-)

Anmerkung: Schon oft habe ich mich mit Leuten zu dem Thema Ernährung unterhalten. Die Erfahrung, die ich dabei gemacht habe ist, dass Ernährung ein sehr persönlicher Weg ist. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Wenn ich über meine Ernährung spreche, so ist dies auch nur eine Beschreibung meines persönlichen Weges und meiner Erfahrung. Ich möchte niemanden zu etwas überreden und ich halte mich auch allgemein von Diskussionen zum Thema Ernährung fern, weil dieses Thema leider oft sehr emotional diskutiert wird. Die Studienlage ist oft sehr widersprüchlich und eine absolute Wahrheit kann man in diesem Thema wahrscheinlich nie finden, weil das Themengebiet so komplex ist. Daher probiere ich Dinge aus und schaue wie es mir dabei geht. Vielleicht bin ich jetzt von etwas überzeugt und irgendwann probiere ich etwas Neues und bin davon überzeugter.

Wenn ich auf meiner Homepage über meine Ernährung schreibe, dann ist dies daher lediglich eine Beschreibung meines höchst persönlichen Wegs, von dem ich diesem Moment überzeugt bin. Ich werde sehr oft zu meiner Ernährung befragt und teile meine Erfahrungen gerne. Jeder muss jedoch seine eigenen Erfahrungen machen und seinen Weg finden.

801010- (fast) nur noch rohes Obst und Gemüse. Mein radikaler Ernährungswechsel vor 1 Jahr

Als ich mit dem Boxsport begann, musste ich mich zwangsläufig auch mit dem Thema Gewichtsmanagement auseinandersetzen, um in meiner Wunsch-Gewichtsklasse antreten zu können. Lange habe ich mich Low Carb (also High Protein / High Fat) ernährt, bis ich aus verschiedenen Gründen (sh. Kapitel „Meine Ernährung“) von jetzt auf nachher einen komplett anderen Kurs eingenommen habe: High Carb Low Fat (HCLF) und hauptsächlich aus Rohkost. Dieser Wechsel fand im März 2014 statt. Mittlerweile ist also über ein Jahr vergangen, so dass ich über einige Erfahrungen berichten kann.

Ich hatte schon einige Rohkostversuche unternommen und mir eingebildet, ich vertrage es nicht gut. Heute weiss ich auch warum. Bei Gelegenheit werde ich mal über meine Rohkost-Ernährungsfehler berichten, denn ich möchte meine Erfahrungen gerne weitergeben an all diejenigen, die glauben sie vertragen Rohkost nicht gut- so wie ich es einst auch geglaubt habe.

Im Bereich der Rohkost gibt es verschiedene Ernährungsformen. Viele Rohköstler nehmen große Mengen an Fett zu sich (Nüsse, Samen, Avocados etc.). Andere essen viel stärkehaltige Lebensmittel (z.B. Getreide). Meine Ernährungsform hingegen basiert hauptsächlich aus Obst (Hauptnahrungsmittel) und Gemüse und lässt sich in die Ernährungsweise 801010 einordnen, dessen Begründer Dr. Graham ist, auch wenn ich hier und da ab und zu von Dr. Grahams Lehre abweiche.

Diese Zahlen beschreiben dabei das Kalorienverhältnis:

Meine Gesamtkalorien bestehen zu

  • 80% aus Kohlehydraten
  • 10% aus Eiweiss und
  • 10% aus Fett.
Meine neue Ernährungsweise lässt sich in die Ernährungsweise 801010 einordnen

Beispielsweise esse ich 3000 Kalorien pro Tag, dann bestehen 2400 kcl aus Kohlehydrate (600 g), 300 kcl aus Eiweiss (75 g) und 300 kcl aus Fett (33 g). Diese Ratio gilt natürlich nur ungefähr. Mal habe ich Tage, da habe ich einen Eiweiss- oder Fettanteil von etwas unter 10 %, an anderen Tagen etwas über 10 %. Diese Prozent-Angaben sind eher als Mittelwerte zu betrachten.

Man ernährt sich dabei von rohem Obst und Gemüse (in der Version Rawtil4 ab 16 Uhr auch gerne gekocht), ferner in geringem Maße auch Nüsse und Samen und man verzichtet dabei auf Salz, Essig, Öle und sonstiger verarbeiteter Ernährung. Ebenso verzichtet man auf anregende Nahrungsmittel wie Kaffee, Tee oder Kakao, was ich jedoch in geringem Maße schon esse/trinke. Weiterhin soll man viel Wasser trinken, ausreichend schlafen, auf genügend Sonnenlicht achten und sich ausreichend bewegen (mehr Infos zu 801010 findet Ihr im Netz oder Ihr lest das Buch von Dr. Graham, siehe weiter unten)

                                            Fotografie: Nicole Wesner

                                            Fotografie: Nicole Wesner

 

Die Vorteile, die ich erlebe:

  • Hohes Energie-Level, auch nach einer Mahlzeit –ich fühle mich unglaublich gut
  • Geistige Klarheit: ich habe auf einmal sehr deutlich gemerkt, wie die Ernährung den Geist beeinflusst. Wenn ich z.B. lange Zeit strikt roh esse und dann wieder etwas Gekochtes, fühle ich mich fast benebelt. Wenn ich am Abend mal etwas Gekochtes esse wie z.B. ein Restaurant-Besuch mit Freunden, dann komme ich morgens deutlich schwerer aus den Federn und brauche länger "bis der Motor anspringt", als wenn ich mich 801010 roh ernähre.
  • Keine Gelüste mehr: mit der Low Carb Ernährung hatte ich stets Gelüste, aus jeder Ecke lachten mich Kohlehydrat-haltige Sachen an. Das habe ich nicht mehr
  • Abnehmen: trotz der vielen Kohlenhydrate habe ich abgenommen. Ich hungere nicht, habe keine Gelüste und nehme trotzdem ab
  • Unkomplizierte Ernährung: auch wenn es viele tolle Rohkost-Rezepte gibt, die ich auch ab und zu ausprobiere, so ist es eher die Regel, dass ich es einfach halten.  Ohne das Kochen und weniger Abwaschen spare ich viel Zeit. Wenn ich unterwegs bin, habe ich meist Trockenobst wie Datteln dabei und Obst gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen.
  • "The greatest value of raw food is its transformatic value" (Joe Alexander). Rohkost hat nach Erfahrung vieler Rohköstler die Fähigkeit, die Selbstheilung des Körpers anzuregen und Krankheiten zu heilen. Der Erklärungsansatz ist, dass der Körper nicht mehr damit beschäftigt ist, Lebensmittel zu verarbeiten, die dem Körper fremd sind wie künstliche Aromen, Konserverungsstoffe, durch den Kochprozess veränderte Nahrung etc. und somit besser die Möglichkeit hat, interne Heilungsprozesse im Bedarfsfall in Gang zu setzen. Darüber kann ich persönlich keine Erfahrungen berichten, was wohl daran liegt, dass ich keine Krankheit oder Allergien habe. Allerdings habe ich Bekannte, die mir von entsprechenden Erfahrungen berichten. Zum Beispiel kenne ich. ein Mädchen, die mir erzählt hat, wie ihre Neurodermitis nach circa zwei Jahren reiner Rohkost gemäß 801010 verschwunden ist.
Hohes Energie-Level, auch nach einer Mahlzeit –ich fühle mich unglaublich gut

 

Soooo wenig Eiweiss und dass auch noch als Leistungssportler?

Ich höre schon die Reaktionen;-)  Dabei kann ich Euch beruhigen: seit März 2014 ernähre ich mich schon so. Im Krafttraining drücke ich genauso viel wie vorher, ich schlage genauso hart wie zuvor und optisch hat sich auch nichts verändert. 

Selbstverständlich kenne ich die Empfehlungen, dass ein Leistungssportler 1,6 g – 1,8 g Eiweiss pro Kilo Körpergewicht essen sollte, denn schliesslich habe ich mich selbst lange so ernährt. Allerdings zweifel ich mit meinen Erfahrungen seit meiner Umstellung an, ob diese hohe Menge Eiweisskonsum wirklich notwendig ist. Meinen Eiweiss-Anteil nehme ich über Obst und Gemüse und ferner über (in geringem Maße) Nüsse und Samen zu mir. Am Abend trinke ich ab und zu einen Eisweiss-Shake aus Reisprotein (wie z.B. Sunwarrior, der sogar in Rohkostqualität hergestellt wird, d.h. wurde nie über 42 Grad erhitzt), obgleich dies nicht der reinen Lehre von Graham entspricht. Aber ich weiche in ein paar Dingen von Dr. Graham leicht ab.

 

Wie behält man denn den Überblick, das Verhältnis 801010 einzuhalten?

Anfangs habe ich mit einer App gearbeitet, die mir das ausgerechnet hat (zu finden auf www.cronometer.com). Aber man braucht so etwas eigentlich nicht. Wenn man sich nach Dr. Graham ernährt, kommt man automatisch ungefähr auf dieses Verhältnis.

 

Ist das denn eine natürliche Ernährungsform?

Dr. Graham hat einen interessanten Erklärungsansatz über die natürliche Ernährungsweise. Er fragt: was würden wir Menschen am liebsten essen, wenn wir in der freien Natur wären? Würde uns das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn wir vor einem Getreidefeld stehen? Nein. Würde uns das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn eine Kuh vor uns laufen würde? Nein. Aber wenn wir einen Apfel sehen würden- was wäre unser Instinkt? Wir würden reinbeisssen wollen! Ich finde, die Logik hat was.

 

Wie schaut so ein Tag aus, wovon ernähre ich mich?

Tagsüber esse ich meist Obst. Damit ich von Obst satt werde, muss ich natürlich größere Portionen essen. D.h. kein ununterbrochenes Essen den ganzen Tag wie z.B. hier einen Apfel, da eine Banane etc, sondern man bereitet sich größere Portionen zu. Ein klassisches Frühstück bei mir ist z.B. ca. 8 Bananen, die ich zu einem Brei mixe und manchmal mache ich ein paar Gewürze dazu wie echte Vanille, Carob, Kakao (Kakao ist nicht 801010 nach der reinen Lehre), Zimt etc. Mittags mach ich mir oft einen Obstsalat mit einer Fruchtsoße. Abends esse ich meist einen Salat (das Dressing mache ich nicht mit Essig und Öl, sondern aus Gemüse und/oder Obst oder aus einer Avocado), Gemüsenudeln oder Gemüse mit Dip.

Um etwas Abwechslung reinzubekommen, koche ich manchmal, jedoch eher selten abends etwas mit Kartoffeln, Gemüse, manchmal auch Getreide. Ein Gericht, dass ich abends ab und zu esse sind z.B. selbstgemachte Ofen-Pommes. Tagsüber roh und abends nach 16 Uhr gekocht zu essen, ist die sog. Rawtil4-Variante.

 

Nur Obst und Gemüse- ist das nicht langweilig?

Ich hätte es nicht gedacht aber: nein, es macht wirklich Spass so viel Obst zu essen. Vielleicht hat Dr. Graham ja Recht, dass wir von Natur aus Obstesser sind. Und wenn ich doch mal Lust auf etwas anderes habe z.B. wenn ich mit Freunden auswärts esse, dann esse ich es auch. Ich sehe mich nicht als Sklave einer Ernährungsform. Eine 80%-Variante habe ich es genannt, denn weitestgehend ernähre ich mich nach 801010, aber manchmal esse oder trinke ich auch mal etwas anderes bei z.B. sozialen Gelegenheiten (bei Freunden, Restaurant-Besuch etc.). Und wenn ich zu oft etwas anderes esse (z.B. in der Woche nach dem Kampf esse ich alles Mögliche), dann komme ich eh wieder auf 801010 zurück, da ich mich damit einfach am besten fühle.

In den Wochen vor dem Kampf ernähre ich mich fast 100 % 801010 (roh), da ich die Vorteile dieser Ernährungsform gerade in der Vorbereitungs-Phase haben möchte (Energie-Level, Gewicht, Klarheit). Trotz meiner Ausnahmen hier und da bezeichne ich mich selbst als Rohköstlerin, da dies die Ernährungsform meines täglichen Lebens ist.

 

Weiterführende Informationen:

Dr. Douglas N. Graham ist der Begründer dieser Ernährungsform. Dieses Buch vermittelt interessante Informationen zum Hintergrund und Umsetzung. Lohnenswertes Buch!

Becoming each day a better version than the day before.

 

Anmerkung: Schon oft habe ich mich mit Leuten zu dem Thema Ernährung unterhalten. Die Erfahrung, die ich dabei gemacht habe ist, dass Ernährung ein sehr persönlicher Weg ist. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Wenn ich über meine Ernährung spreche, so ist dies auch nur eine Beschreibung meines persönlichen Weges und meiner Erfahrung. Ich möchte niemanden zu etwas überreden und ich halte mich auch allgemein von Diskussionen zum Thema Ernährung fern, weil dieses Thema leider oft sehr emotional diskutiert wird. Die Studienlage ist oft sehr widersprüchlich und eine absolute Wahrheit kann man in diesem Thema wahrscheinlich nie finden, weil das Themengebiet so komplex ist. Daher probiere ich Dinge aus und schaue wie es mir dabei geht. Vielleicht bin ich jetzt von etwas überzeugt und irgendwann probiere ich etwas Neues und bin davon überzeugter.

Wenn ich auf meiner Homepage über meine Ernährung schreibe, dann ist dies daher lediglich eine Beschreibung meines höchst persönlichen Wegs, von dem ich diesem Moment überzeugt bin. Ich werde sehr oft zu meiner Ernährung befragt und teile meine Erfahrungen gerne. Jeder muss jedoch seine eigenen Erfahrungen machen und seinen Weg finden.