2019

Ich freue mich schon sehr auf das Jahr 2019, denn dieses Jahr wird sehr spannend werden.

Los geht es im Februar mit Dancing Stars (für meine deutschen Freunde und Fans = Österreichische Version von Let’s dance).

Als der ORF mich gefragt hat, ob ich bei Dancing Stars mitmachen möchte, habe ich mich wirklich gefreut. Ehrlich gesagt habe ich immer gehofft, dass sie mich mal fragen. Hintergrund ist, dass ich total gerne tanze. In meiner Jugend habe fast jeden Tag in der Tanzschule verbracht, habe Tanzkurs bis Gold gemacht und wollte sogar Tunier-Tänzerin werden. Später habe ich mal etwas Tango Argentino getanzt, 2-3 Salsa-Kurse besucht und habe eigentlich schon länger vor Lindy Hop zu lernen, aber mein derzeitiges Leben hält mich ziemlich auf Trab, so dass ich leider fürs Tanzen kaum Zeit habe.

Das ändert sich ab Februar! Im Februar ist die Pressekonferenz für Dancings Stars, in der wir unsere Tanzpartner erfahren. Dann haben wir vier Wochen Zeit zum Trainieren, bevor wir auf Sendung gehen. Wir werden jede Woche einen neuen Tanz bekommen, den wir Freitags abends in der jeweils aktuellen Folge von Dancing Stars vortanzen werden. Das wird sicher eine tolle Zeit und Erfahrung und wird definitiv sicher eine der Geschichten sein, an die ich mich mit 80 Jahren noch erinnern werde, wenn ich mal auf der Parkbank sitze und mein Leben revue passieren lasse.

Natürlich werde ich weiter fürs Boxen trainieren. Das wird sicher eine sehr herausfordernde Zeit, wenn ich 1-2 Trainingseinheiten pro Tag fürs Boxen und Fitness sowie ca. 4 Stunden täglich für Dancing Stars trainiere, aber ich möchte dieses Jahr noch zwei Kämpfe machen. Eines steht fest: um das Essen bzw. zunehmen muss ich mir in dieser Zeit sicher keine Gedanken machen;-)

Fotografie: Michael Weinwurm

Fotografie: Michael Weinwurm

Habt Ihr eigentlich Vorsätze? Ich habe mir vorgenommen mehr Yoga zu machen. Im Dezember habe ich eine Yogalehrer-Fortbildung im Stil des Inside Flow gemacht und es hat mich motiviert, wieder mehr auf der Matte zu stehen. Gar nicht so einfach, bei meist 3 Trainingseinheiten täglich plus nun mein Tanztraining für Dancing Stars. Aber auch wenn es hier und da nur wenige Minuten sind, so kommt man mit steten kleinen Schritten in die richtige Richtung auch an.

Apropos kleine Schritte: dieses Jahr nehme ich mir vor, keine Plastikdeckel mehr für meinen Coffee-to-go zu nehmen. Es ist einfach wieder ein unnötiges Stück Plastik mehr, auf das man leicht verzichten kann. Letztes Jahr habe ich mir vorgenommen, keine Plastik-Tragetaschen mehr zu nehmen, habe es wirklich konsequent durchgezogen und begrüße übrigens sehr, dass in Österreich ab 2020 Plastik-Tragetaschen verboten werden.

Habt Ihr Vorsätze für das neue Jahr? Auf jeden Fall wünsche ich Euch alles Gute, Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und was Ihr Euch noch alles wünscht :-)

Frauen und die biologische Uhr? Ich habe weiterhin alle Optionen.

Fotografie: Kay Uwe Fischer

Fotografie: Kay Uwe Fischer

Wie Ihr wisst, bin ich vor kurzem 41 Jahre alt geworden. Wie Ihr auch wisst, habe ich noch keine Kinder. Dafür gibt es eigentlich keinen besonderen Grund. Es hat sich einfach bisher noch nicht ergeben. Beziehungen, die nur ein paar Jahre gehalten haben; eine lange Phase, in der ich ein überzeugter Single war- Geschichten, die das Leben schrieb. Viele Frauen werden ab Mitte 30 nervös und suchen hastig einen Mann, um das Projekt „Familie“ durchzuziehen, aber das war nie meins. So etwas ist für mich keine Basis und das Thema Familiengründung ist viel zu ernst, als dass da der Faktor Zeit eine Rolle spielen darf. Ein Kind sollte meiner Meinung nach die Folge einer guten Beziehung und nicht die Ursache dafür sein.

Eigentlich wollte ich schon immer Kinder haben, aber der Wunsch war mit 20 noch ganz weit weg. Irgendwie war der Wunsch mit 30 immer noch weit weg und so gingen die Jahre dahin. Jetzt bin ich 41 Jahre, ich habe mich nie gegen eine Familie entschieden, aber irgendwann hat es die Zeit entschieden. FAST.

Dieses Jahr habe ich mich daher entschlossen Eizellen einfrieren zu lassen. Ich hatte es schon mit 35 Jahren vor, aber mein Frauenarzt hatte es mir ausgeredet, dass ich noch viel zu jung sei, obwohl 35 Jahre es aus heutiger Sicht perfekt gepasst hätte. Wobei sich die Forschung zu dem Thema in den letzten Jahren rasant entwickelt hat, vielleicht hat es doch seinen Sinn gehabt.

Mir war es wichtig, eine Organisation zu finden, die renommiert ist und stets am neuesten Stand der Wissenschaft ist. Daher habe ich mich entschlossen, mich der internationalen Kinderwunsch-Organisation IVF Prof. Zech anzuvertrauen, die Standorte in Österreich (Salzburg und Bregenz), Liechtenstein, Schweiz, Italien und vielen weiteren Ländern haben.

Mein Inner Circle wie meine Familie, Freunde, Trainer und einige Sportkollegen haben mitbekommen, dass ich dies mache. Am Anfang war ich noch etwas verhalten mit der Information, aber ich habe soviel gutes Feedback bekommen, dass ich zu dem Thema immer offener wurde. Insbesondere die Frauen, denen ich davon erzählt habe, waren sehr interessiert an dem Thema und viele waren auch dankbar, dass ich so offen darüber gesprochen habe. Mir ist bewusst geworden, dass mein ganz persönliches Thema gar kein ungewöhnliches Thema ist, denn vielen Frauen geht es ähnlich wie mir. Daher möchte ich das Thema auch etwas mehr in die Breite tragen und Frauen zeigen, welche Möglichkeiten es gibt. Ich bin unheimlich froh, diesen Schritt unternommen zu haben.

Rückblick meines Kampfes

Es ist vollbracht, ich habe meinen 15. Profikampf und 5. Weltmeisterschaft gewonnen. Selten war ich so erleichtert. Nicht wegen des Kampfes, sondern dem ganzen Drumherum. Meine geplante Gegnerin kommt aus der Domenikanischen Republik, eine Nation, die viele Boxer hat, die auf der ganzen Welt boxen. Domenicanos brauchen ein Visum, das jedoch eher ein Formalitäts-Akt ist, als eine Zitterpartie. Dachte ich.

Vereinbart wurde der Kampf vor knapp 3 Monaten, also angemessen Zeit, um alle nötigen Prozedere für das Visum zu abzuhaken. 2 Wochen vor dem Kampf hatten die Gegner den letzten Termin in der Botschaft und sollten die Pässe abgeben. Das ist in der Regel das Zeichen, dass sie beim nächsten Mal das Visum bekommen. Montag abend um gegen 23 Uhr erfahre ich, dass sie abgelehnt worden sind. Aus welchen Gründen auch immer, die niemand weiss.

Dienstag habe ich seit 6 Uhr morgens zig Gegnerinnen kontaktiert, um eine Ersatzgegnerin zu finden. Zugesagt hat Nana Chakhvashvili, die zwar wie ich eine Erfahrung von über 14 Profi-Kämpfe hatte, allerdings nur 6 davon gewonnen hat. Ein Riesentrubel in der Woche vor dem Kampf, zig eMail wurden geschrieben mit möglichen Gegnern, Verbänden etc., so dass ich froh war, dass Dienstag abend die neue Gegnerin stand und Flüge gebucht werden konnten.

Dafür war mein Weight-Cut der beste Weight-Cut, den ich jemals hatte. Ohne Hungern, ohne sonderlich große Dehydrationsmaßnahmen. Ich habe mir diesen Weight-Cut genau aufgeschrieben und nehme es mir vor, jetzt immer so zu machen.

Photografie: Kay Uwe Fischer

Photografie: Kay Uwe Fischer

Nana hat sich als zähe Gegnerin gezeigt. Ich glaube, ich hatte noch niemand als Gegnerin, die so viele Bomben wegstecken konnte. Sie hat unheimlich viele harte Treffer kassiert ohne jedoch zu Boden zu gehen. Erst als ich meine Taktik geändert habe und mehr auf den Körper ging, konnte ich den vorzeitigen Sieg in der fünften Runde herbeiführen.

Wirklich Respekt an diese Frau. Dafür, dass sie den Kampf so kurzfristig angenommen hat und wieviel sie vertragen hat. Ich wünsche ihr für ihren weiteren Weg alles Gute.

Danke an alle, die gekommen sind!! Ich hoffe Euch hat der Abend gefallen. Leider habe ich von den Kämpfen davor nichts mitbekommen, aber ich hatte den Eindruck, dass es eine gute Stimmung war. Danke vor allem Gym23, dass ich kämpfen konnte sowie meinen Sponsoren, die mir dies ermöglich haben. Danke an die WIBF, GBU und WBF, dass ich um ihre Titel boxen durfte.

Und natürlich meinen Trainern Johann Senfter, Steven Küchler, Dominik Schmidt und das Cornergirl Leonie Schauer. Die Zusammenfassung des Events wird am Mittwoch um 20.15 Uhr auf ORF Sport+ ausgestrahlt. Im heutigen Sportbild (ORF1) wurde bereits eine Zusammenfassung meines Kampfes gezeigt.

Photografie: Kay Uwe Fischer (Team Nicole Wesner)

Photografie: Kay Uwe Fischer (Team Nicole Wesner)

Zwei Seiten der Medaille oder: Rückblick meines gestrigen Kampfes

Endlich war es wieder soweit und ich stand wieder im Ring! Nachdem ich im Juli eine Knie-Operation hatte (kleiner Meniskus-Riss / Routineeingriff), einige Wochen nur mit Gehhilfen gehen konnte und erst ab Oktober wieder mein richtiges Training beginnen konnte, war dieser Kampf wichtig für mich, um zu sehen, ob ich es schaffe mich innerhalb von zwei Monaten wieder von quasi Null wieder in Wettkampfform zu bringen. Ich wollte das Jahr 2017 unbedingt noch mit einem Kampf abschliessen.

Meine Gegnerin Lela Terashvili (19 Kämpfe, 10 Siege) kam aus der nächsthöheren Gewichtsklasse Superleichtgewicht. Vereinbart wurde ein Catchweight von 64 kg. Morgens wache ich immer derzeit meist zwischen 63 kg und 65 auf kg (habe durch die Zwangspause / Laufen mit Gehhilfen auch etwas Muskeln an den Beinen verloren) auf, daher hiess es, dass ich für den Kampf nicht abnehmen musste. Beim Wiegen hatte ich 62,2 kg und Lela 63,7 kg.

Lela hat sicherlich für den Kampf mit den bekannten Weight-Cutting Methoden wie Dehydration etc. abgenommen, so dass sie vermutlich mit circa 65-68 kg am Wettkampftag in den Ring stieg. Und diesen Unterschied habe ich auch gemerkt. Nicht, dass ich jetzt sonderlich beeindruckt war, sondern man merkte einfach, dass hinter den Schlägen mehr Masse war als bei Gegnern aus dem Leichtgewicht. Lela kam mit viel Selbstbewusstsein angereist. Man merkte ihr an, dass sie zum Gewinnen gekommen ist. 

Der Kampf fing von beiden Seiten sehr beobachtend an. Zum einen, da beide Gegner sich Respekt zollten und beobachteten. Zum anderen wollte ich langsam starten und mich nach hinten steigern, da die Vorbereitungszeit so kurz war. Sie war von Anfang an ehrgeizig bemessen, da ich ja erst ab Oktober wieder ordentlich trainieren konnte und dann kam noch hinzu, dass ich in der Sparringsphase krank wurde und ich nicht viele Sparrings machen konnte. 

Daher verlief der Kampf in der ersten Hälfte ziemlich ausgeglichen. Erst in der zweiten Kampfhälfte erhöhte ich den Druck, so dass ich das Kampfgeschehen von Runde zu Runde mehr dominierte. Am Ende gewann ich den Kampf mit einem 59-55 Urteil.

Am Ende gewann ich den Kampf mit einem 59-55 Urteil

Zufrieden war ich nicht mit dem Kampf. Ok, ich bin eigentlich nie zufrieden mit meiner Leistung, aber diesmal war ich selbst etwas von mir überrascht. Eigentlich bin ich ein sogenannter Wettkampf-Typ, d.h in bin im Wettkampf meist besser als im Sparring. Aber diesmal war es umgekehrt. In den vergangenen Wochen habe ich an vielen Dingen gearbeitet, die ich im Sparring auch umgesetzt habe. Im Wettkampf war es auf einmal weg und ich bin in alte Muster gefallen. Die gute Seite des Kampfes war, dass ich gesehen habe, dass ich wieder halbwegs in Form war. Zumindest eine gute Basis für den weiteren Aufbau.

Die schlechte Seite war, dass der Kampf anders verlief als erwartet. Aber da man meistens aus den Situationen lernt, in denen es nicht so lief wie gewünscht, ist auch dies wieder eine gute Seite.
Fotografie:: Leonie Schauer

Fotografie:: Leonie Schauer

Die schlechte Seite war, dass der Kampf trotz deutlichem Sieg anders verlief als erwartet. Aber da man meistens aus den Situationen lernt, in denen es nicht so lief wie gewünscht, ist auch dies wieder eine gute Seite. Die Medaille hat immer zwei Seiten und da ich ein Optimist bin, war der Abend ergo ein erfolgreicher Abend. Den Zuschauern hat der Kampf gefallen und für die boxen wir ja.

Ein großes Dankeschön an meine Trainer vom Gym23, Steven Küchler sowie Athletik Trainer Dominik Schmidt. Nicht zu vergessen mein Arzt Dr. Michael Liska, der mich hinsichtlich meines Knies die letzten Monate betreut hat. Meine Sponsoren und das Gym23, die mir den Kampf ermöglichen. Und an alle, die gestern gekommen sind!

 

Fotografie: Bobipix

Fotografie: Bobipix

Ich freue mich auf meinen nächsten Kampf!

Diesen Samstag bin ich wieder im Ring. Nachdem ich im Sommer eine kleine Zwangspause einlegen musste, da ich eine Knie-Operation hatte (kleinerer Miniskus-Riss), hiess es im Herbst wieder neue Kondition aufbauen. Umso mehr freue ich mich in Wien zu boxen!

Die Veranstaltung ist am 9.12.2017 im Hallmann Dome (Gutheil-Schoder Gasse). Neben Boxkämpfen werden auch Kämpfe aus dem Bereich K1 und Mixed Martial Arts zu sehen sein.

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Testimonial für neue BIPA-Kampagne

Ich freue mich Testimonial zu sein für die neue BIPA-Kampagne "Weil ich ein Mädchen bin".

Anbei einige Anzeigenmotive sowie der aktuelle TV-Spot mit u.a. der legendären Dagmar Koller, Mode Designerin Lena Hoschek und mir, die Ihr in diversen Printmedien und Urban Media (Citylights, Billboards, U-Bahnen, etc.) seht.

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Mehr Informationen zur Kampagne findet Ihr hier

Dreh neuer Folgen für das ORF Yoga-Magazin

Fünf wundervolle Tage im schönen Ibiza mit großartigen Yogalehrern aus Österreich und Deutschland- das sind Momente, in denen mir wieder auffällt wie dankbar ich für mein Leben sein muss. Gemeim mit Aleksey aus dem Inside Yoga Frankfurt haben ich einige neue Folgen für das ORF Yoga Magazin mit einer atemberaubender Kulisse gedreht. Erste Eindrücke könnt Ihr in meinem Facebool und Instagram Profil erhalten.  

Fotografie: privat

Fotografie: privat

Key Note im Headquarter der Telekom Deutschland

Direkt nach dem Kampf bin ich nach Köln gefahren. Zunächst war ich auf dem Sommerfest des Kölner Wirtschaftsclub und habe mich dort sehr gefreut anlässlich meiner gewonnenen WM geehrt worden zu sein. 

Am darauffolgenden Tag habe ich eine Rede bei der Telekom in Bonn gehalten. Meine Key Note ging insbesondere über das Thema Veränderung und wie man Dinge erreicht, die andere nicht für möglich halten. Da ich ja selbst viele Jahre in der Wirtschaft in diversen Marketing- und Vertriebspositionen gearbeitet habe, kann ich mich gut in Mitarbeiter hineinversetzen, die vor großen Aufgaben oder Veränderungen stehen. Sollte ich heute wieder in der Wirtschaft arbeiten, dann würde ich wahrscheinlich viele Dinge anders angehen. 

Fotografie: Telekom

Fotografie: Telekom

Mir macht es sehr viel Spass Reden zu halten. Als ich noch Marketing Managerin war, habe ich viele Präsentationen gehalten (was mir jetzt sicherlich hilft), aber es ist doch etwas anderes, eine fachliche Präsentation, als eine Key Note zu halten. Zum einen weil es u.a. um meine persönliche Geschichte geht. Zum anderen ist es schön, wenn ich vielleicht klitzekleine Impulse auf den Weg mitgeben kann.

Meine Weltmeisterschaft in Ludwigshafen

Diese Weltmeisterschaft war wirklich etwas Besonderes. Über 20 Jahre habe ich in Mannheim gewohnt, bevor ich 2006 nach Wien gezogen bin. Seit ich Profi-Boxerin bin, möchte ich in Mannheim mal einen Kampf machen. Nun mit dem Event von Team Sauerland ist es mir gelungen in der Nachbarstadt von Mannheim, und zwar in Ludwigshafen-  die Stadt, die sogar die gleiche Vorwahl hat wie Mannheim, eine WM zu boxen. Man kann von dem Kampf in Ludwigshafen also von einem Homecoming Kampf sprechen, denn auch wenn Wien schon seit 11 Jahren meine neue Heimat ist, so habe ich nach wie vor Freunde und Familie in Mannheim und pflege den Kontakt zu der Stadt, in der ich meine Schul- und Studienzeit sowie ersten Berufsjahre verbracht habe,.

Zu Hause zu boxen ist immer etwas Besonderes

 

Zu Hause zu boxen ist immer etwas Besonderes. Freude und Anspannung halten sich dabei die Waage. Als ich meine erste Weltmeisterschaft in Wien geboxt habe, hatte ich das Glück, dass ich vorher bereits einige Kämpfe in Wien bestritten hatte, so dass der Druck nicht ganz so gross war, da ich in meiner Wahlheimat bereits geboxt hatte.

Fotografie: Thomas Stüber

Fotografie: Thomas Stüber

Mannheim bzw. Ludwigshafen hingegen war eine andere Situation. Zum einen habe ich hier noch nie geboxt. Zum anderen habe ich immer gesagt, wenn ich mal in Mannheim boxe, dann erst, wenn ich richtig gut boxen kann. Gut, ich glaube, das werde ich wohl nie von mir sagen, da ich mir stets vor Augen führe, was ich noch alles lernen möchte. Aber der Druck war somit sicher etwas größer als in einer Stadt zu boxen, zu der man keinen Bezug hat.

 

Mit Druck meinte ich den Anspruch, den man an sich selbst stellt, besonders gut zu boxen. In meinem Fall war dies, dass ich den Kampf unbedingt vorzeitig gewinnen wollte. Meine Gegnerin Hasna Tukic war in mehreren Runden so knapp vor dem Knock-out, so dass ich stets nachsetzte, um den Kampf zu beenden. „Nicole- Du darfst den KO nicht erzwingen. Wenn Du ganz normal boxt, dann wird der KO schon kommen“ ermahnte mich mein Trainer in den Rundenpausen. 

Seit einiger Zeit gibt es die Diskussionen, ob Frauen nicht wie die Männer Drei-Minuten-Runden boxen sollen. Das größte Argument ist, dass es in drei Minuten einfacher ist, ein KO zu realisieren, als in zwei Minuten und an diesem Kampf hat man es ganz deutlich gesehen. Bei 3-Minuten-Runden wäre der Kampf nicht über die volle Distanz gegangen. Es ist wie im richtigen Leben: wenn man etwas unbedingt will und dabei verkrampft ist, dann klappt es meist nicht. Wenn man aber loslässt und einfach Spass an der Sache hat, dann wird es so kommen wie man möchte. „Fall in Love with the process and the result will come“ ist ein passendes Zitat von Eric Thomas.

Fall in Love with the process and the result will come
Fotografie: Thomas Stüber

Fotografie: Thomas Stüber

Hätte, hätte, Fahrrad-Kette- ich versuche immer das Positive in allem zu sehen, denn das Leben bzw. die Medaille hat immer 2 Seiten. Nach dem Kampf sagte mir mein Trainer, dass der Kampf sehr wichtig war für die Erfahrung und er hat- wie so oft- recht. Jeder Kampf macht mich zu einer immer wieder besseren Boxerin und ich freue mich schon auf meine zukünftigen Kämpfe. 

Wahrscheinlich werde ich dieses Jahr wieder in Wien boxen und darüber freue ich mich sehr. Am schönsten ist es immer in einer Stadt zu boxen, zu der man einen Bezug hat.

Wien ist der Ursprung meiner boxerischen Wurzeln, hier habe ich das Boxen entdeckt und gelernt. Die Region Mannheim ist ein wichtiger Teil meines Lebens und ich denke, dass dies nicht der letzte Kampf in der Region gewesen ist.

Nächste WM am 8.7.2017 in Ludwigshafen bei Team Sauerland

Fotograf: Robert Tüchi

Fotograf: Robert Tüchi

Endlich ist es soweit und ich stehe wieder im Ring. Meine nächste Weltmeisterschaft ist für mich etwas ganz Besonderes, denn ich werde am 8.7.2017 bei Team Sauerland in Ludwigshafen boxen. Ludwigshafen ist die Nachbarstadt von Mannheim, wo ich über 22 Jahre gewohnt habe. Zwar bin ich in Köln geboren, jedoch im Alter von 7 Jahren nach Mannheim gezogen. Es ist die Stadt, in der ich gewohnt habe, bevor ich nach Wien gezogen bin.

Viele Jahre versuche ich bereits in Mannheim zu boxen, jedoch finden im Mannheim hauptsächlich Thaibox- sowie Mixed Martial Arts-Veranstaltungen statt. Die Sauerland-Veranstaltungen sind wirklich grandios. 2013 hatte ich bereits die Ehre auf einer Sauerland-Veranstaltung in Wien zu boxen- eine bessere Plattform für einen Kampf in der alten Heimat ist kaum möglich! Hauptkampf wird die IBF-Juniorenweltmeisterschaft des Pfälzer Boxers Leon Bauer sein. 

Meine Gegnerin wird Hasna Tukic sein. Tukic, die in Bosnien geboren ist, aber in Regensburg zu Hause ist, hat einen Kampfrekord von 15 Kämpfen, davon 9 Siege und 6 Niederlagen. Sie ist 21 Jahre alt und boxte in ihrem letzten Kampf um die WBC-Juniorenweltmeisterschaft, den sie aufgrund eines Handbruchs, der während des Kampfes entstanden ist, verloren hat. Nachdem ihre Verletzung auskuriert ist, ist der Kampf gegen mich der nächste Anlauf auf den Weltmeistertitel.

Tickets für die Box-Veranstaltung am 8. Juli sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Rezept: Cashew-Milch

Pflanzenmilch kann man sehr leicht selbst machen und muss nicht teuer aus der Packung (ergo weniger nährstoffreich) gekauft werden.

Fotografie: Nicole Wesner

Fotografie: Nicole Wesner

Zutaten für den Cashew-Mus

  • 250 g Cashews (eine geringere Füllmenge ist nicht ratsam)
  • 250 ml Wasser z.B. Lauretana

 

Zutaten für 200 ml Cashew-Milch

  • 1 TL bis 1 EL Cashew-Mus (je nachdem, welche Konsistenz Ihr mögt)
  • ca. 200 ml Wasser
  • optional: eine Priese echte Vanille
  • optional: 1 Messerspitze Süssmittel Eurer Wahl

 

 

 

 

Zubereitung

Mixt die Cashews und das Wasser in einem Hochleistungsmixer wie z.B. Vitamix auf der höchsten Stufe für ca. 1 Min. Nun habt Ihr Cashew-Mus, den Ihr für viele Rezepte verwenden könnt wie z.B. als Sahne-Ersatz für Sahne-Saucen oder Salat-Dressings. Gut verschlossen und gekühlt hält er eine knappe Woche.

Für die Zubereitung der Milch nehmt Ihr je nach Geschmack 1 TL oder 1 EL auf 200 ml Wasser und fügt eventuell noch Vanille und ein Süßungsmittel dazu, um den Cashew-Geschmack zu mildern.

Nun einfach alle Zutaten kurz im Hochleistungsmixer blenden und fertig ist Eure Pflanzenmilch!

Eine ungewöhnliche Auszeichnung

Eine ungewöhnliche Auszeichnung wurde mir über diverse Kanäle mitgeteilt. Es gab eine Umfrage, wer denn Deutschlands schönste Sportlerin sei und ich habe in dieser Marktforschung den 2. Platz belegt. 

Hier einige Artikel zur Nachlese

http://www.sport1.de/boulevard/2017/04/deutschlands-schoenste-sportlerinnen?id=c32a73ed-1dfa-11e7-b3ce-f80f41fc6a62

http://sportbild.bild.de/sportmix/2017/sportmix/fg-schoenste-sportlerin-51242812.sport.html

http://www.bild.de/regional/dresden/playboy/schoenste-sportlerin-deutschlands-51232270.bild.html

 

Fotografie: Karl Grabherr

Fotografie: Karl Grabherr

Ich fühle mich sehr geehrt und der zweite Platz ist auch voll ok, denn ich möchte ja Gegner ausknocken und keinen Schönheitspreis gewinnen;-)

 

Apropos Knock-out:

Mit Hochdruck arbeite ich an meinem nächsten Kampf. Wenn alles klappt, wie die Planungen laufen, dann wird dies eine ganz tolle Sache und ich kann es kaum erwarten, Euch davon zu erzählen!

Bizlady of the year 2016

Ich freue mich sehr über die Auszeichnung “Bizlady of the year 2016“ von der internationalen und unabhängigen Business Organisation Bizladies.

Da ich in dieser Organisation schon
Mitglied vor meiner Laufbahn als Profisportlerin war, haben sie meine gesamte Karriere als professionelle Athletin verfolgt. Danke für diesen Award!

Lifesign

Ich hatte die Ehre in dem Musik-Video "Lifesign" von Youno mitzuspielen. Es geht in dem Song um den Umgang mit
den eigenen Wünschen, den Wünschen der Mitmenschen sowie dem zunehmenden Leistungsdruck der Gesellschaft "so we chase for gold cause that's what we're told". 
Hinfallen, aufstehen und weitermachen, auch wenn niemand an einen glaubt. Sich von ganz unten nach oben zu arbeiten, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren und seine Werte aufzugeben.

Filmisch übersetzt wurde es durch Kämpfe mit einem Mann, der mich als Boxerin nicht ernst nimmt. Während die ersten Kämpfe mit ihm sehr hart waren, bin ich dran geblieben, habe trainiert und konnte ihn am Ende sogar ausknocken. (Da wir 3 Stunden die Kämpfe gedreht haben, muss ich etwas schmunzeln wie es ausschaut, wie ich ihn bei 50 % Schlaghärte- anders hätten wir nicht 3 Stunden sparren können- "ausknocke";-))

Das Lied gefällt mir echt gut und die Band ist wirklich sehr sympathisch (ein paar von ihnen boxen auch!). Derzeit läuft das Video mehrmals pro Tag auf dem Musiksender GoTV . 

Versteigerung für Eduard Gutknecht

Viele haben sicher mitgekriegt, dass Eddy Gutknecht noch im Koma liegt seit seinem Kampf gegen George Groves. Nach meinem Wissen sind die Kosten dafür ungeklärt. Wer einen kleinen Beitrag für Eddy und seine Familie leisten möchte: ich versteigere meine WM-Handschuhe und Tapes (getrennt), die Adidas mir für diesen Kampf zur Verfügung gestellt hat (also fast neu). Coole Handschuhe, haben mir Glück gebracht! Signiert oder unsigniert, wie Ihr möchtet. Das höchste Angebot bekommt die Handschuhe /Tapes. Würde mich freuen, wenn andere Sportler aus Solidarität folgen. Keep fighting Eddy!

P.S. Die Aktion findet auf meiner Facebook-Seite statt

Anmerkung 15.12.2016: Ich freue mich, dass durch die Versteigerung 1000 Euro für die Handschuhe und Tapes erzielt werden konnten. Die Familie Gutknecht hat das Geld bereits erhalten (ich habe Screenshots der Überweisungen gesehen) und die Handschuhe sowie Tapes sind bereits auf dem Weg zu ihren neuen Besitzern.

Drückt die Daumen, dass Eddy bald wieder gesund ist!

 

Werbegesicht für Sat1 "Lebe Deinen Traum"

Der ein oder andere hat mich ja schon auf Sat1 in dem Werbespot entdeckt für ein Projekt, für das ich das Werbegesicht sein darf. Sat1 sucht Leute, die ihre Träume verwirklichen wollen. Gehörst Du auch dazu? Wolltest Du schon immer mal etwas Bestimmtes lernen? Oder eine komplette berufliche Veränderung? Einmal um die Welt reisen? Eine Phobie oder Laster loswerden? Etwas Gutes tun? Oder irgendeinen anderen wichtigen Schritt wagen? Dann bewirb Dich jetzt!
http://www.sat1.de/…/in-100-tagen-leben-sie-ihren-traum-clip

Hier geht's zur Bewerbungsseite:

http://www.sat1.de/bewerben/jetzt-oder-nie-das-100-tage-experiment/(fdsgg)