Nächste WM am 8.7.2017 in Ludwigshafen bei Team Sauerland

Fotograf: Robert Tüchi

Fotograf: Robert Tüchi

Endlich ist es soweit und ich stehe wieder im Ring. Meine nächste Weltmeisterschaft ist für mich etwas ganz Besonderes, denn ich werde am 8.7.2017 bei Team Sauerland in Ludwigshafen boxen. Ludwigshafen ist die Nachbarstadt von Mannheim, wo ich über 22 Jahre gewohnt habe. Zwar bin ich in Köln geboren, jedoch im Alter von 7 Jahren nach Mannheim gezogen. Es ist die Stadt, in der ich gewohnt habe, bevor ich nach Wien gezogen bin.

Viele Jahre versuche ich bereits in Mannheim zu boxen, jedoch finden im Mannheim hauptsächlich Thaibox- sowie Mixed Martial Arts-Veranstaltungen statt. Die Sauerland-Veranstaltungen sind wirklich grandios. 2013 hatte ich bereits die Ehre auf einer Sauerland-Veranstaltung in Wien zu boxen- eine bessere Plattform für einen Kampf in der alten Heimat ist kaum möglich! Hauptkampf wird die IBF-Juniorenweltmeisterschaft des Pfälzer Boxers Leon Bauer sein. 

Meine Gegnerin wird Hasna Tukic sein. Tukic, die in Bosnien geboren ist, aber in Regensburg zu Hause ist, hat einen Kampfrekord von 15 Kämpfen, davon 9 Siege und 6 Niederlagen. Sie ist 21 Jahre alt und boxte in ihrem letzten Kampf um die WBC-Juniorenweltmeisterschaft, den sie aufgrund eines Handbruchs, der während des Kampfes entstanden ist, verloren hat. Nachdem ihre Verletzung auskuriert ist, ist der Kampf gegen mich der nächste Anlauf auf den Weltmeistertitel.

Tickets für die Box-Veranstaltung am 8. Juli sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Learnings aus meiner bisherigen Ernährungs-Reise

Im März 2014 habe ich meine Ernährung radikal umgestellt. Dies ist nun drei Jahre her und innerhalb dieser drei Jahre hat es immer wieder neue Erkenntnisse und Anpassungen gegeben, so dass ich Euch mal eine Zusammenfassung meiner bisherigen Reise gebe.

 

Meine Inspiration

Da die Ernährung eine wichtige Rolle im Leistungssport spielt und mir eine Ernährung wichtig war, die so natürlich wie möglich ist, bin ich irgendwann bei Rohkost gelandet. Anläufe im Bereich Rohkost hatte ich einige, allerdings habe ich gedacht, ich würde es nicht vertragen, bis ich auf wichtige Themen gestossen bin, die Ihr in meinem Blog nachlesen könnt.

Inspiriert wurde ich insbesondere von der Ernährungsbewegung 801010 nach Dr. Graham, Rawtil4 sowie Freelee, the Banana Girl.

 

Meine erste Phase

Ich habe immer gesagt, ich möchte nicht dogmatisch eine Ernährungsweise folgen, da es doch oft genug Gelegenheiten gibt (z.B. Restaurant-Besuch; Essens-Einladungen bei Freunden etc.), in denen ich Lust auf etwas anderes habe. Dennoch habe ich eine längere Zeit die Ernährungsweise 801010 recht strikt gelebt. In diesem Blog habe ich mal 3 Tage meine Ernährung dokumentiert, damit jeder sich eine Vorstellung machen kann.

Die Vorteile zusammengefasst waren, dass ich mich unglaublich gut gefühlt habe voller Energie, einen frischen Geist und es mir nie einfacher gefallen ist mein Gewicht zu halten. Meist bin ich sogar knapp mit meinem Kampfgewicht herumgelaufen.

Fotografie: Nicole Wesner

Fotografie: Nicole Wesner

Salzzufuhr

Die Ernährung von Dr. Graham ist salzlos und dies habe ich auch eine Weile praktiziert, was eine wunderbare Erfahrung war, um meine Geschmacksnerven wieder zu sensibilisieren. Aber auch, um den Körper wieder besser zu verstehen: Wenn ich Lust auf Salz hatte, dann wusste ich, dass mir Mineralien fehlen (> mehr Salate, Sellerie etc.). Sobald sich mein Mineralienhaushalt normalisiert hat, hatte ich keine Lust mehr auf salzige Gerichte.

Irgendwann habe ich allerdings doch wieder begonnen ab und zu etwas Salz zu meinen Gerichten hinzuzufügen aus geschmacklichen Gründen. Mein Salz ist immer sehr hochwertig, wird sparsam dosiert, aber dennoch stelle ich es immer sofort am Gewicht fest, wenn ich Salz zu mir nehme.

Mein Bezug zu Salz hat sich komplett verändert durch meine Ernährung.

 

Mikronährstoffe

Das gerade genannte Thema Mineralienhaushalt führt mich zu einem weiteren wichtigen Thema: ich kann nur jedem empfehlen (auch Nicht-Leistungssportler) mal ein Ernährungstagebuch zu führen, dass auch Mikronährstoffe analysiert (z.B. Apps wie Cronometer, Lifesum etc.). Die Ernährung der meisten Personen hat viele Defizite insbesondere im Vitamin- und Mineralienhaushalt mit entsprechenden Folgeerscheinungen. Wer zumindest mal temporär ein Ernährungstagebuch führt, sieht, dass eigentlich kein Weg an einem hohen Rohkost-Anteil vorbei führt. Ein kleiner Beilagensalat zum Mittagessen und ein Apfel als Nachmittagssnack ist besser als nichts, aber macht nicht wirklich einen großen Unterschied. 

 

Anpassungen der Proteinzufuhr

Lange Zeit habe ich meine Proteine fast nur über Obst, Gemüse, Nüsse und Samen sowie rohes Getreide zu mir gekommen (ja- auch in Obst und Gemüse sind Proteine;-) Wenn ich jedoch eine Krafteinheit hatte, dann habe ich nach dem Training einen Shake auf Basis von roh-veganem Protein (z.B. Reisprotein) ergänzt. Das war ein ziemlich starker Wechsel zu meiner vorherigen Ernährungsweise. Mein Oberkörper insbesondere Arme haben sich nicht verändert und ich habe meine Trainer auch öfter gefragt, ob sich an der Schlagstärke etwas geändert hat, was immer verneint wurde.

Aber irgendwann habe ich festgestellt, dass meine Beine und Gluteus ziemlich viel Muskeln verloren haben. Als ich dies bemerkt habe, war ich ganz erschrocken. Es ging nicht um die Optik (auch wenn ein Knack-Popo natürlich auch ne tolle Sache ist;-). Nein, Beine und Gluteus sind wichtig für die Kraftübertragung in der Muskelschlinge und ausserdem war es für mich ein Zeichen, dass ich zu wenig Eiweiss für meine Regeneration zu Verfügung hatte, denn sonst hätten meine Beine nicht abgebaut. Lange habe ich dann soviel supplementiert, dass mein Eiweissgehalt bei ca 60-75 g lag (bei einer Kalorienzufuhr von ca. 3000 kcl entsprach dies den 10% nach Dr. Graham).

Seit einigen Monaten redet jedoch mein Athletik-Trainer Dominik Schmidt auf mich ein, dass ich mein Protein auf mind. 100 g pro Tag bringen soll aus unterschiedlichsten Gründen und da er ein richtiger Athletik-Nerd ist, der sich immer in alle Themen so richtig reinkniet und sich in allen wichtigen Ernährungs-Themen richtig gut auskennt (z.B. viele Vorträge hält), höre ich auf ihn und habe meinen Proteingehalt derzeit auf ca. 100 g pro Tag erhöht.

 

Wie nehme ich mein Protein zu mir?

Fotografie: Purya

Fotografie: Purya

Ein Teil kommt durch die Ernährung (Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Getreide), ein Teil durch roh-veganes Eiweisspulver. Meine derzeitige bevorzugte Marke ist Purya. Auf diese Marke bin ich zum ersten Mal gestossen, als ich bei Freunden das roh-vegane Kürbisprotein mit Pflanzenmilch und Süßungsmittel probiert habe- himmlisch, das müsst Ihr unbedingt mal probieren!! Dann habe ich mir das restliche Sortiment angeschaut. Ihr Sortiment ist bio-zertifiziert und in Österreich und Deutschland hergestellt sowie geprüft. Das sind wichtige Kriterien für mich, denn meine Nahrung ist weitestgehend biologisch und gerade Reisprotein, das (ebenso wie Reis) in Gefahr der Arsenverseuchung ist, sollte aus der Region hergestellt und geprüft und kein billiger Asia-Import sein. Ich möchte an dieser Stelle faireshalber sagen, dass ich mit Purya zusammenarbeite, allerdings habe ich mir Purya ausgesucht eben aufgrund dieser Kriterien.

 

Mein Obstanteil

Mein Obstanteil ist sehr hoch, Obst ist mein Hauptnahrunsgmittel. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass viele Leute Obst meiden aufgrund dieser ganzen Low-Carb-Welle. Obst ist mein Benzin, das meinen Motor antreibt- ich liebe Obst!

 

High Carb vs. Low Carb

Ich ernähre mich in meinem normalen Alltag High Carb (Kohlehydrate insbesondere durch Obst). Lediglich wenn ich temporär mal abnehmen muss wie z.B. die Tage vor einem Kampf, achte ich auf die Kohlehydrate. Dabei spreche ich von der letzten Kampfwoche, die aber nicht wirklich repräsentativ für mein normales Leben ist.

 

Süßungsmittel

Einer meiner Lieblingssprüche, den ich wirklich oft sage, ist: im Leben gibt es immer zwei Seiten der Medaille; selten gibt es nur Gutes oder nur Schlechtes. Dies trifft auch auf meine Ernährung zu. Über die Vorteile habe ich in meinen diversen Blogs berichtet, aber es gibt auch einen Nachteil: meine Zähne. Auf den ersten Blick wirkt es, als ob man sich bei rohkost-dominanter Nahrung fast nicht die Zähne putzen müsste, denn wenn man mit der Zunge über die Zähne fährt, dann sind die immer total glatt, wie man es bei Kochnahrung nie hat. Der Schein trügt, leider habe ich immer wieder Zahnprobleme, seit ich meine Ernährung umgestellt habe, da die Fructose doch etwas aggressiv für die Zähne ist. Fleischfresser haben auch andere Zähne als Lebewesen, die viele Kohlehydrate essen. 

Daher süße ich seit geraumer Zeit mein Essen insbesondere mit Xylit (Birkenzucker), welches gut für die Zähne sind. Weitere Süßungsmittel, die ich derzeit gerne verwende, sind Honig und Kokosblütenzucker.

 

Roh vs. gekocht

Mein Rohkost-Anteil war immer sehr hoch und lag meist bei 80 oder 90 %. Warum er nicht bei 100 % ist (auch wenn ich immer wieder solche Phasen hatte), liegt an den Anlässen wie oben beschrieben, in denen ich mal mit Freunden im Restaurant war u.ä. Situationen.

Eigentlich war ich immer eine recht robuste Natur, die selten krank wird. Diesen Winter war ich allerdings vier oder fünf Mal verschnupft. So habe ich begonnen, öfters abends eine gekochte Mahlzeit mit wärmenden Gewürzen zu essen. Tagsüber habe ich mich roh ernährt, am Abend habe ich dann Kartoffeln oder Getreide mit warmen Gemüse gegessen. Wir haben jetzt Mai- ob ich mich weiterhin so ernähren werde, wenn der Sommer beginnt, kann ich noch nicht sagen.

 

Kein Label

„Bist Du Rohköstlerin?“ „Also ich ernähre mich überwiegend roh, aber wenn ich unterwegs mit Freunden bin in einem Restaurant, dann bestelle ich etwas ganz Normales von der Karte“.

„Bist Du Veganerin?“ „Nein, ich süße oft mit Honig. Und wenn ich wie beschrieben mal im Restaurant bin und im vegetarischem Bereich nichts finde, dann kann es auch passieren, dass ich etwas mit Fleisch esse.“

„Was bist Du dann?“ Ich muss dann oft etwas schmunzeln, denn in einer dualistischen Welt, in der alles genau abgegrenzt, definiert und gelabelt wird, wollen die Leute immer einen konkreten Namen wissen. Vielleicht muss ich meiner Ernährung ein eigenes Label verpassen, damit die Leute zufrieden sind.

 

Wie ist das mit der Disziplin?

Ich bekomme viele Reaktionen zu meiner Ernährung und den Satz, den ich wohl am meisten gehört habe, ist „Ich bewundere Dich für Deine Disziplin“. Dieser Satz trifft es aber nicht richtig. Disziplin ist für mich, dass mein ein Ziel hat und den Weg konsequent geht, um dieses Ziel zu erreichen, z.B. ich möchte Leistungen im Training erreichen, habe eigentlich Lust auf z.B. ein Eis, aber ich unterdrücke es, weil ich mein Ziel im Blick habe.

Dies ist aber nicht der Fall denn:

  1. Sollte ich mal keine Leistungssportlerin sein (also wenn das sportliche Ziel wegfällt), dann werde ich mich ziemlich sicher weiterhin gesund ernähren.
  2. wenn ich Lust auf z.B. ein Eis habe, dann esse ich das auch!

Von Anfang an habe ich gesagt, ich möchte keine dogmatische Ernährungsweise, denn meiner Meinung nach fängt da das Problem schon an. Wenn ich auf einer Feier bin, alle essen etwas Leckeres und in meinem Kopf kreisst nur noch der Gedanke, dass ich das auch essen möchte, dann wird Essen immer mehr zur Hauptsache. 

Mittlerweile bin ich so bei meiner gesunden Ernährung angekommen, dass ich hier und da auch „sündige“, aber dann meist mein Essen wieder vermisse. Und seit ich ich mich so ernähre, habe ich auch kaum noch Gelüste auf irgendetwas, denn meiner Erfahrung nach, habe ich Gelüste, wenn mir irgendwelche Makro-/Mikro-/Vitalstoffe fehlen (z.B. wenn ich Lust auf etwas Salziges habe, fehlen mir eigentlich Mineralien, die ich über Salate und Gemüse zu mir nehmen sollte). Ich fühle mich in meiner Ernährung angekommen, aber die Reise geht sicher dennoch weiter. Dies ist nur ein lieber Gruss von meiner derzeitigen Reise-Station, die mir so gut gefällt, dass ich mich schon seit einer Weile hier aufhalte. 

 

Anmerkung: Schon oft habe ich mich mit Leuten zu dem Thema Ernährung unterhalten. Die Erfahrung, die ich dabei gemacht habe ist, dass Ernährung ein sehr persönlicher Weg ist. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Wenn ich über meine Ernährung spreche, so ist dies auch nur eine Beschreibung meines persönlichen Weges und meiner Erfahrung. Ich möchte niemanden zu etwas überreden und ich halte mich auch allgmein von Diskussionen zum Thema Ernährung fern, weil dieses Thema leider oft sehr emotional diskutiert wird. Die Studienlage ist oft sehr widersprüchlich und eine absolute Wahrheit kann man in diesem Thema wahrscheinlich nie finden, weil das Themengebiet so komplex ist. Daher probiere ich Dinge aus und schaue wie es mir dabei geht. Vielleicht bin ich jetzt von etwas überzeugt und irgendwann probiere ich etwas Neues und bin davon überzeugter.

Wenn ich auf meiner Homepage über meine Ernährung schreibe, dann ist dies daher lediglich eine Beschreibung meines höchst persönlichen Wegs, von dem ich diesem Moment überzeugt bin. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen und seinen Weg finden.

Rezept: Cashew-Milch

Pflanzenmilch kann man sehr leicht selbst machen und muss nicht teuer aus der Packung (ergo weniger nährstoffreich) gekauft werden.

Fotografie: Nicole Wesner

Fotografie: Nicole Wesner

Zutaten für den Cashew-Mus

  • 250 g Cashews (eine geringere Füllmenge ist nicht ratsam)
  • 250 ml Wasser z.B. Lauretana

 

Zutaten für 200 ml Cashew-Milch

  • 1 TL bis 1 EL Cashew-Mus (je nachdem, welche Konsistenz Ihr mögt)
  • ca. 200 ml Wasser
  • optional: eine Priese echte Vanille
  • optional: 1 Messerspitze Süssmittel Eurer Wahl

 

 

 

 

Zubereitung

Mixt die Cashews und das Wasser in einem Hochleistungsmixer wie z.B. Vitamix auf der höchsten Stufe für ca. 1 Min. Nun habt Ihr Cashew-Mus, den Ihr für viele Rezepte verwenden könnt wie z.B. als Sahne-Ersatz für Sahne-Saucen oder Salat-Dressings. Gut verschlossen und gekühlt hält er eine knappe Woche.

Für die Zubereitung der Milch nehmt Ihr je nach Geschmack 1 TL oder 1 EL auf 200 ml Wasser und fügt eventuell noch Vanille und ein Süßungsmittel dazu, um den Cashew-Geschmack zu mildern.

Nun einfach alle Zutaten kurz im Hochleistungsmixer blenden und fertig ist Eure Pflanzenmilch!

Eine ungewöhnliche Auszeichnung

Eine ungewöhnliche Auszeichnung wurde mir über diverse Kanäle mitgeteilt. Es gab eine Umfrage, wer denn Deutschlands schönste Sportlerin sei und ich habe in dieser Marktforschung den 2. Platz belegt. 

Hier einige Artikel zur Nachlese

http://www.sport1.de/boulevard/2017/04/deutschlands-schoenste-sportlerinnen?id=c32a73ed-1dfa-11e7-b3ce-f80f41fc6a62

http://sportbild.bild.de/sportmix/2017/sportmix/fg-schoenste-sportlerin-51242812.sport.html

http://www.bild.de/regional/dresden/playboy/schoenste-sportlerin-deutschlands-51232270.bild.html

 

Fotografie: Karl Grabherr

Fotografie: Karl Grabherr

Ich fühle mich sehr geehrt und der zweite Platz ist auch voll ok, denn ich möchte ja Gegner ausknocken und keinen Schönheitspreis gewinnen;-)

 

Apropos Knock-out:

Mit Hochdruck arbeite ich an meinem nächsten Kampf. Wenn alles klappt, wie die Planungen laufen, dann wird dies eine ganz tolle Sache und ich kann es kaum erwarten, Euch davon zu erzählen!

Bizlady of the year 2016

Ich freue mich sehr über die Auszeichnung “Bizlady of the year 2016“ von der internationalen und unabhängigen Business Organisation Bizladies.

Da ich in dieser Organisation schon
Mitglied vor meiner Laufbahn als Profisportlerin war, haben sie meine gesamte Karriere als professionelle Athletin verfolgt. Danke für diesen Award!

Lifesign

Ich hatte die Ehre in dem Musik-Video "Lifesign" von Youno mitzuspielen. Es geht in dem Song um den Umgang mit
den eigenen Wünschen, den Wünschen der Mitmenschen sowie dem zunehmenden Leistungsdruck der Gesellschaft "so we chase for gold cause that's what we're told". 
Hinfallen, aufstehen und weitermachen, auch wenn niemand an einen glaubt. Sich von ganz unten nach oben zu arbeiten, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren und seine Werte aufzugeben.

Filmisch übersetzt wurde es durch Kämpfe mit einem Mann, der mich als Boxerin nicht ernst nimmt. Während die ersten Kämpfe mit ihm sehr hart waren, bin ich dran geblieben, habe trainiert und konnte ihn am Ende sogar ausknocken. (Da wir 3 Stunden die Kämpfe gedreht haben, muss ich etwas schmunzeln wie es ausschaut, wie ich ihn bei 50 % Schlaghärte- anders hätten wir nicht 3 Stunden sparren können- "ausknocke";-))

Das Lied gefällt mir echt gut und die Band ist wirklich sehr sympathisch (ein paar von ihnen boxen auch!). Derzeit läuft das Video mehrmals pro Tag auf dem Musiksender GoTV . 

Versteigerung für Eduard Gutknecht

Viele haben sicher mitgekriegt, dass Eddy Gutknecht noch im Koma liegt seit seinem Kampf gegen George Groves. Nach meinem Wissen sind die Kosten dafür ungeklärt. Wer einen kleinen Beitrag für Eddy und seine Familie leisten möchte: ich versteigere meine WM-Handschuhe und Tapes (getrennt), die Adidas mir für diesen Kampf zur Verfügung gestellt hat (also fast neu). Coole Handschuhe, haben mir Glück gebracht! Signiert oder unsigniert, wie Ihr möchtet. Das höchste Angebot bekommt die Handschuhe /Tapes. Würde mich freuen, wenn andere Sportler aus Solidarität folgen. Keep fighting Eddy!

P.S. Die Aktion findet auf meiner Facebook-Seite statt

Anmerkung 15.12.2016: Ich freue mich, dass durch die Versteigerung 1000 Euro für die Handschuhe und Tapes erzielt werden konnten. Die Familie Gutknecht hat das Geld bereits erhalten (ich habe Screenshots der Überweisungen gesehen) und die Handschuhe sowie Tapes sind bereits auf dem Weg zu ihren neuen Besitzern.

Drückt die Daumen, dass Eddy bald wieder gesund ist!

 

Werbegesicht für Sat1 "Lebe Deinen Traum"

Der ein oder andere hat mich ja schon auf Sat1 in dem Werbespot entdeckt für ein Projekt, für das ich das Werbegesicht sein darf. Sat1 sucht Leute, die ihre Träume verwirklichen wollen. Gehörst Du auch dazu? Wolltest Du schon immer mal etwas Bestimmtes lernen? Oder eine komplette berufliche Veränderung? Einmal um die Welt reisen? Eine Phobie oder Laster loswerden? Etwas Gutes tun? Oder irgendeinen anderen wichtigen Schritt wagen? Dann bewirb Dich jetzt!
http://www.sat1.de/…/in-100-tagen-leben-sie-ihren-traum-clip

Hier geht's zur Bewerbungsseite:

http://www.sat1.de/bewerben/jetzt-oder-nie-das-100-tage-experiment/(fdsgg)

Rückblick: wie ich meine WM erlebt habe

Nach einer Ringpause von über 15 Monaten stand ich endlich wieder im Ring. Die Gegnerin Diafana Salazar kam aus der Domenikanischen Republik, hatte 9 Kämpfe, 9 Siege- davon 8 vorzeitig. Und das war es auch schon, was ich von ihr wusste. Es gab kein Video, kaum Fotos, aber der Veranstalter kannte sie und meinte, das passt sicher. Nun gut- aber wie bereite ich mich auf so eine Gegnerin vor?

 

Ich hatte als Sparringspartner daher sehr unterschiedliche Boxer. Größere, Kleinere, Linksausleger und Rechtsausleger. Es war die erste Sparringsphase, in der ich mich nur mit Männern vorbereitet hatte. Es war eigentlich anders geplant, aber am Ende habe ich mich mit 6 unterschiedlichen Jungs vorbereitet. Hat alles so seine Vor- und Nachteile, ob man weibliche oder männliche Sparringspartner hat.  An dieser Stelle möchte ich nochmal bei allen Sparringspartnern bedanken, die mich so toll vorbereitet haben, Jungs- das ist auch Euer Sieg :-)

 

Meine Sparringsphase hatte schon mal ein paar Hürden
Fotografie: Lars Ternes

Fotografie: Lars Ternes

Meine Sparringsphase hatte schon mal ein paar Hürden.. Ich hatte Monate lang mit meinem Knie zu kämpfen, so dass viele Trainingsmittel für das Ausdauer-Training weggefallen sind. Daher möchte ich mich bei Dominik Schmidt, meinem Athletik-Trainer bedanken (Gym Optimum), der mich trotz dieser Hürden super vorbereitet hat.

Die nächste Hürde war, dass ich im Sparringsblock krank wurde, so dass ich eine Woche kein Sparring machen konnte und Antibiotika nehmen musste. Wenn ein großer Teil der Ausdauer aus der Unmittelbaren Wettkampfvorbereitung kommt und man ausgerechnet in dieser Zeit eine Woche flach liegt, dann ist es nicht sehr optimal. Das ist nicht das erste Mal, dass ich in der Vorbereitung einer WM krank wurde. Als ich im Dezember 2014 Weltmeisterin wurde, lag ich 10 Tage während der Sparringsphase im Bett. 

Wenn ich von 3 WMs bei 2 krank wurde und diese 2 WMs beide in im Dezember waren, dann ist der Dezember anscheinend kein guter Monat für mich für eine Weltmeisterschaft ist mein Fazit.

 

Nicht nur ich wurde krank. Auch der Trainer der Gegnerin erkrankte plötzlich und konnte nicht kommen. Zwei Wochen vor dem Kampf hiess ich, ich muss das Ticket umbuchen. Das Ticket umbuchen war ein Gewaltakt vor mehreren Stunden bis sich herausstellte, dass es günstiger ist, ein neues Ticket zu kaufen, statt das alte Ticket umzubuchen. „Warum muss ich eigentlich ein neues Ticket kaufen. Was kann ich denn dafür, dass der Trainer der Gegnerin krank wurde“ grummelte ich. „Du kannst nichts dafür und musst auch kein Ticket kaufen. Aber dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Diafana nicht kommen wird.“ Also musste ich in den saueren Apfel beissen und ein total überteuertes Ticket für einen Flug aus der Domenikanischen Republik kaufen. Obwohl ich noch nicht mal wusste, ob sie ein Visum bekommen, denn der Termin für das Visum war erst 2 Tage vor Abflug.

 

Meine Nerven waren etwas angespannt

Meine Nerven waren etwas angespannt, auch wenn man mich immer wieder beruhgt hat, dass Visa aus der Domenikanischen Republik kein Problem seien. Aber zu frisch war noch die Erinnerung an die afrikanische Gegnerin Muthoni, die kein Visum bekommen hat und der Kampf mit ihr daran scheiterte.

 

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt- glaub in keiner Branche passt der Spruch so gut wie im Boxsport.

Ihre Anreise war so geplant, dass sie 3 Tage vor dem Kampftag ankommt, damit der Flug aus den Knochen ist und sie frisch und fit am Sonntag Abend in den Ring steigen kann. Soweit zum Plan. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt- glaub in keiner Branche passt der Spruch so gut wie im Boxsport. Donnerstag gegen halb eins sollten sie von Punta Cana in München ankommen und von dort um 14 Uhr weiterfliegen bis nach Hamburg. Gegen 14 Uhr rufen sie bei Boxen im Norden an, um zu sagen, dass sie den Flieger verpasst haben. 90 min. um den Gate auf dem sehr überschaubaren Flughafen in München zu wechseln, schienen wohl zu knapp kalkuliert. Ein Ersatzflug von München nach Hamburg kam nicht in Frage, nachdem ich schon ein ungeplantes drittes Ticket überteuert kaufen musste und der Flugpreis von München nach Hamburg so kurzfristig bei 300 € pro Ticket lag. Sie sollen also bitte zum Münchner Hauptbahnhof und bitte nochmal anrufen, wenn sie am Ticketschalter sind, so dass der Ticketkauf dann telefonisch absolviert werden kann.

 

Nachmittags gegen 17 Uhr rief Rafael von Boxen im Norden an, um sich nach dem Status zu erkundigen. Sie seien immer noch am Flughafen hiess es. „Was macht Ihr denn noch am Flughafen? Bitte fahrt zum Hauptbahnhof mit der U-Bahn und schaut, dass Ihr heute noch nach Hamburg kommt.“

Keine Domenicanos in Sicht

Dann waren sie mehrere Stunden wie vom Erdboden verschluckt. "Keine Domenicanos in Sicht" bekomme ich als Whatsapp-Nachricht. "Verflixt, warum habe ich keinen Direktflug gebucht?" Aber wer rechnet denn mit sowas.

Irgendwann waren alle Verbindungen nach Hamburg hinfällig und die einzige Verbindung war noch ein Nacht-Flixbus vom Münchner Flughafen bis Hamburg. Sie haben mir ja echt leid getan. Andererseits- selbst verschuldet. Hört sich an, als ob ich einen ziemlich Vorsprung hatte, da sie ja total fertig am Freitag in Hamburg angekommen ist von dieser Reise.

Mein Wiegen war der nächste Krimi

Aber diesen Vorsprung habe ich glatt verschenkt, da ich nämlich mein Wiegen etwas verbockt habe. Das war quasi der nächste Krimi. Ich hatte vorher noch nie Probleme mein Gewicht zu bringen. Meine Kämpfe in der Vergangenheit liefen eher so ab, dass ich erst wenige Tage vor dem Kampf mich ernsthaft um mein Gewicht kümmern musste. Mit dem Gewicht war ich auch schon in der Zielgeraden. 1 kg hat mir noch gefehlt, dass ich über Wasser machen wollte. Wer aus der Kampfsportszene kommt, weiss, dass 1 kg wirklich ein Witz ist. Meine Kollegen aus dem Mixed Martial Arts machen 3-4 kg (oder auch mehr) an einem Tag.

So stand ich vor der Wahl das Gewicht am Vorabend zu machen und mit meinem Gewicht zu Bett zu gehen oder ich trainiere eine Stunde vor dem offiziellem Wiegen. Ich entschied mich für Letzteres. Kam circa 90 min. vor dem offiziellen Wiege-Termin, zog meinen Schwitzanzug an und schmiess mich aufs Rudergerät. Nach 45 min. stieg ich vom Rudergerät, trocknete mich ab, zog trockene Klamotten an und stellte mich zur Probe auf die Waage, voller Überzeugung, dass das Gewicht jetzt passen müsste. „Waaas? 200 g in 45 min. im Schwitzanzug??“ Ich war platt. Mein Trainer auch. „Ok, wir machen das jetzt anders. Zieh den Schwitzanzug wieder an, wir machen jetzt eine kurze und intensive Boxeinheit.“ 

Ich muss dazu sagen, dass ich nicht gerne Tatze mache, wenn ich Gewicht mache. Die letzten 2-3 Tage vor dem Kampf, wenn ich das Gewicht runterbringen muss, mache ich lieber eine allgemeine Einheit als eine boxerische Einheit. Das ist nur in diesem Zeitraum so- ich mag den Prozess des Gewichtsmachens nicht so, ich bin da manchmal auch nicht so nett zu meinem Trainer und ich kann mich da auch nicht selbst leiden. Das möchte ich ihm lieber ersparen (auch wenn er mittlerweile weiss, was in den letzten 2-3 Tagen vor dem Kampf auf ihn zukommt).

Nun gut, aber wenn ich das Gewicht nicht bringe, dann habe ich ein Problem. Dann gibt es kein Titelkampf, der WM-Titel ist futsch, alles für die Katz. Ausser Spesen nix gewesen.

Wir arbeiteten explosiv an den Tatzen sowie am Sandsack. Ich war erstaunt, wie explosiv ich auf einmal war. Denn ich muss hinzufügen, dass ich nicht nur ein bisschen schlechte Laune habe beim Gewichtmachen; ich leide auch immer furchtbar, so dass ich überhaupt zu nix zu gebrauchen bin bis zum Wiegen. Also ungefähr so, als wenn ein Mann die berühmte Männergrippe bekommt- so kann man sich das vorstellen.

Aber aufeinmal war da keine schlechte Laune, ich war explosiv, in der Form meines Lebens quasi- also wenn es sein muss, geht es doch, war mein Fazit. Wenn es um die Wurst geht und man sich zusammenreissen muss, dann sieht man, was alles möglich ist.

Nach weiteren 30 min. Training im Schwitzanzug war ich mit dem offiziellem Wiegen dran. Ich trocknete mich ab, stellte mich mit trockenen Klamotten auf die Waage- und der Zeiger hat sich schon wieder nur 200 g bewegt! Ich war echt ratlos. 1 Stunde hatte ich ab nun Zeit, um das Gewicht runterzubringen.

 

Nach weiteren 30 min. im Schwitzanzug plus dicker Winterjacke auf dem Laufband habe ich das Gewicht endlich gebracht. Wahnsinn! Ist mir immer noch ein Rätsel was da los war. Eine von mehreren Erklärungen war, dass meine geflochtenen Zöpfe nass waren und dies soviel ausgemacht hat. Ich habe schon mal Gewicht gemacht mit einem Schwitzanzug und bin mit triefnassen Socken auf die Waage, um festzustellen, dass diese Socken fast ein halbes Kilo mit dem Wasser gewogen haben. Keine Ahnung, ist mir immer noch ein Rätsel alles...

Auf jeden Fall ändere ich etwas an meinem Prozess des „Gewichtsmachens“. Als Amateur habe ich 60 kg geboxt ohne Schwitzanzug & Co und das ging auch. Nochmal gebe ich mir so eine Tortur vor dem Kampf nicht. 

Glücklicherweise hat mich diese Tortur nicht allzusehr hinuntergezogen. Ich fühlte mich frisch und fit und beim Aufwärmen merkte ich, dass ich echt Lust auf den Kampf hatte. Kurz vor dem Kampf kam Steven zu mir und raunte mir ins Ohr „Pass auf, ich weiss, was die machen. Sie wird versuchen Dich auzukontern und über Deine Führhand drüber schlagen.“ „Wie kommst Du darauf?“ „Vertraue mir“. Keine Ahnung, was Steven gesehen oder gefühlt hat, aber wenn man über 300 Kämpfe erlebt und zig Kämpfe als Trainer betreut hat, dann riecht man anscheinend alles.

Der Kampf fing daher sehr beobachtend an
Fotografie: Sylke Meier

Fotografie: Sylke Meier

Der Kampf fing daher sehr beobachtend an. Ich beobachtete sie; sie wiederum wartete, dass ich endlich schlage. Das ist der Moment, in dem die Menge anfängt alle möglichen Schlagverbindungen und Schlagkombinationen reinzurufen, Personen, die nicht wissen, was der Plan von wem ist.

Die erste Runde verlief ausgeglichen mit Vorteilen bei mir.  

Die zweite Runde habe ich über die Führhand komplett kontrolliert. Ich habe sie dann mit einer Schlaghand-Geraden sehr hart getroffen und an ihren Augen und Körperhaltung merkte ich wie hart. Sie rollte ihre Augen, war ziemlich weggetreten und nicht mehr kampffähig, so dass ich nachsetzte mit einem 2. und 3. Angriff, bis der Ringrichter dazwischen ging, so dass es ein technischer Knock-out Sieg wurde, was wahrscheinlich ganz gut war, weil sie sicher schwer KO gegangen wäre.

Nach der Urteilsverkündung kam Alicia Melina Kummer (Weltmeisterin eine Gewichtsklasse über mir) in den Ring
Fotografie: Sylke Meyer

Fotografie: Sylke Meyer

Nach der Urteilsverkündung kam Alicia Melina Kummer (Weltmeisterin eine Gewichtsklasse über mir) in den Ring.

Sie gratulierte mir zum Kampf und frage, ob ich gegen sie mal boxen würde. Als Vorschlag kam der 2. April bei Boxen im Norden in Hamburg, ein Heimspiel für sie quasi.

Meine Antwort war, dass ich prinzipiell offen für den Kampf bin. Details müssen natürlich geklärt werden, aber ich bin offen, so dass da jetzt gerne Gespräche geführt werden können. Es wäre eine faire Sache, da wir beide über 3 Monate Zeit haben uns ordentlich vorzubereiten.

 

 

Ach Gott, war ich erleichtert nach dem Kampf

Ach Gott, war ich erleichtert nach dem Kampf. Ich jubelte, hüpfte in die Luft bei der Urteilsverkündung (keine Ahnung, warum ich das immer mache, das kommt irgendwie immer von alleine) und war froh. Nach so einer WM fällt einem doch die Last von den Schultern, vor allem, weil ich so lange nicht im Ring stand. Die Gegnerin hätte ruhig schwerer sein können, das ist halt etwas blöd, wenn es vorher kein Video gibt. Aber ich bin froh wie alles gelaufen ist. Ich möchte 2017 einige Kämpfe machen. Kaum war der Kampf vorbei, war neben dem Kampf mit Alicia auch noch ein anderer Kampf im Gespräch- also ich bin sicher, dass ich bald wieder boxe.

Fotografie: Klaus Frevert

Fotografie: Klaus Frevert

Aber erstmal die Weihnachtszeit und kurze Pause geniessen :-)

Danke

Danke an meine Trainer, ich sage es immer wieder und werde es immer wieder sagen, dass ich so froh bin Euch zu haben. Danke an meine Boxtrainer, von denen ich sehr viel lerne. Früher hatte ich „nur“ meine Schlagkraft, die ich als Ausgleich in die Wiege gelegt bekomme habe, weil ich den Sport leider so spät entdeckt habe. Von Jahr zu Jahr werde ich technisch besser, aber keine Sorge liebe Trainer, ich weiss, es ist noch Luft nach oben :-)

Danke auch an meinen Athletik-Trainer Dominik Schmidt. Er hatte es bei dieser WM nicht so einfach, denn ich hatte mit Knie-Problemen zu kämpfen und musste aber dennoch optimal für 10 Runden vorbereitet werden. Es ist athletisch unglaublich viel weitergegangen in letzter Zeit und in einer Sportart wie Boxen ist die körperliche Fitness sehr wichtig.

Apropos Knie- danke an mein liebes Physiotherapeuten-Team, die immer für mich da sind, wenn etwas zwickt und zwackt.

Danke an meine Sponsoren. Leistungssport ist ohne Sponsoren überhaupt nicht denkbar, denn es gibt zu viele Posten, die finanziert werden müssen: Karls, die meine WM gerettet haben und mit der ganzen Familie angereist sind, um mich nicht nur finanziell sondern auch lauthals zu unterstützen. 2B, ein Functional Fruit Drink mit 1 kg Obst je Dose, Lauretana, das m.M. beste Wasser der Welt, Adidas- eine Marke, die ich gerne empfehle, Vega Nova- die gesunde Schuhe und gesunde Möbel anbieten und wo ich mir bald meine gesündesten Winterschuhe, die ich jemals hatte, holen werde. Und Eden- die Kultbar, wo man wie anno dazumal das Tanzbein zu Chacha, Rumba und Jive schwingen kann (und wo Ihr mich am ehesten am Wochenende mal findet ;-)

Danke an Boxen im Norden für eine tolle Kooperation, ich hoffe, dass wir noch viele Kämpfe gemeinsam machen werden. Ich habe mich ein bisschen in Hamburg verliebt, ist wie Wismar eine wunderschöne Hansestadt und ich würde gerne wieder hier boxen.

Vielen Dank an alle Journalisten, die das Event so toll medial begleitet haben, was wäre der Sport ohne die passende Berichterstattung.

Ich habe es schon einige Male gesagt, aber ich möchte mich vor allem bei meinen Fans bedanken. Bei denen, die extra nach Hamburg gereist sind aber auch bei allen, die mich immer aus der Ferne unterstützen. So etwas merkt man auch aus der Ferne, wenn Leute wollen, dass man gewinnt. Manche verfolgen ja mein Boxerleben schon seit Profidebüt und ich hoffe, dass ich Euch Eure tolle Unterstützung mit vielen tollen Kämpfen „zurückgeben“ kann.

Was ich mir aus dem Kampf mitnehme?

Was ich mir aus dem Kampf mitnehme? Neben der Erfahrung und das wertvolle Training stelle ich fest, wie ich mich in Gelassenheit übe. 

Eine Boxmanagerin (ich glaube die Managerin von Özlem) sagte mal einen lustigen Satz über den Boxsport: „Man muss immer einen Plan A, B und C haben“. Das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf. Die Boxerei sowie mein Zen-Buddhismus schulen mich in Gelassenheit. Es bringt nichts an einem Plan zu kleben und sich aufzuregen, wenn etwas nicht funktioniert, macht nur schlechte Laune und graue Haare.

Statt dessen versuchen Steven und ich fast alles mit einem Lachen zu lösen, wenn etwas nicht nach Plan läuft, was ziemlich oft der Fall ist. Klappt nicht immer, aber immer öfter. Man kann dem ganzen Wahnsinn nur mit Humor begegnen.  Oder-  wie ich es in meinem Ninja Warrior Blog geschrieben habe:  man muss manche Episoden einfach als Sammeln von Parkbank-Geschichten betrachten. Wenn ich mal 80 Jahre alt bin und auf der Parkbank sitze, dann habe ich einige Geschichten zu erzählen. 

man muss manche Episoden einfach als Sammeln von Parkbank-Geschichten betrachten

Der Boxsport ist ein magischer Sport, der viele Leute in den Bann zieht. Und ein Sport, der Unterstützung bekommt von vielen Leuten. Veranstalter, Kämpfer, viele Journalisten aus der Boxszene, Funktionäre- die meisten Leute machen das hauptsächlich für wenig bis gar nichts. 

Veranstalter legen bei Veranstaltungen meist drauf und haben einen Riesen-Stress bei jeder Veranstaltung. 

Kämpfer leben meist nur von Sponsoren und oft sind die Ausgaben höher als die Einnahmen. 

Funktionäre haben zwar Gagen, aber auch einige Ausgaben wie Lizenzen und Besuche bei Conventions (damit sie Einsätze als Kampfrichter bekommen), so dass da auch kaum etwas übrig bleibt. 

Die meisten Boxjournalisten schreiben Artikel um Artikel zu allen nationalen und internationalen Kämpfen, aber die Werbeeinnahmen stehen in keinem Verhältnis zum Aufwand.

Warum machen wir das dann alles? Weil wir den Sport lieben. Wir machen unsere Milchmädchen-Rechnung, dass sicher eines Tages sich alles rechnen wird, aber insgeheim sind wir nicht immer davon überzeugt, ob das alles so einen Sinn macht. Aber den Zweifel lassen wir nicht richtig in unser Herz hinein, weil es darum eigentlich gar nicht geht. Es geht um die Liebe zum Sport und wenn wir nicht tun, was wir lieben, DANN stellt sich eigentlich die Frage nach dem Sinn, oder? Es geht um Liebe (zum Sport), Emotionen (die uns verbinden) und die Parkbank-Geschichten, die unser Leben bunt und spannend machen.

Danke, dass Ihr Teil meiner Parkbank-Geschichten seid!

In 4 Wochen ist es soweit!

Die Zeit verrinnt wie im Flug- in 4 Wochen ist es soweit und ich stehe wieder im Ring! Ich hatte dieses Jahr ziemlich Pech, weil einige Kämpfe geplant waren, die dann nicht stattgefunden haben.   Daher drehe ich auch ein paar Sparringsrunden mehr. Meine Sparringsphase hat schon begonnen und ich freue mich schon sehr! Die Veranstaltung wird sicher klasse. Boxen im Norden, der Veranstalter des Boxevents am 4.12.2016, ist für tolle Boxabende bekannt. 

Wer mich live vor Ort anfeuern will, hier gibt es die Tickets.

Fotografie: Irene Schaur

Happy Halloween! Rezept rohe Kürbissuppe mit Curry und Ingwer

Rohkost muss nicht immer kalt sein. Passend zur aktuellen Jahreszeit habe ich ein Rezept für eine rohe Kürbissuppe. Eine rohe Suppe? Ja, das gibt's.

Zutaten

  • ein kleiner bis mittelgroßer Kürbis z.B. ein Hokkaido oder Butternut Squash
  • 2 EL Cashews (ca 30 g; wenn Ihr es cremiger und gehaltvoller haben wollt, dann auch mehr)
  • 1-2 TL Curry (lieber mit etwas weniger starten und ggf. nachwürzen)
  • ein daumengroßes Stück Ingwer
  • optional: Salz und Pfeffer
  • 100 - 200 ml Wasser (in Abhängigkeit von Kürbisgröße)

Zubereitung

  1. Kürbis und Ingwer schälen, Kürbis in kleine Stücke schneiden
  2. alle Zutaten in Deinen Powerblender wie z.B. Vitamix fügen und mit der Suppenfunktion blenden, bis der Inhalt warm, aber nicht heiss ist (wenn Du es in Rohkostqualität haben willst, dann sollte die Suppe nicht über 42 Grad sein)

Als Variante kann man auch noch etwas Kokosraspeln hinzufügen. Wusstest Ihr übrigens, dass Kürbisse zur Kategorie Obst gehören? 

Guten Appetit und happy Halloween!

Nächte Weltmeisterschaft ist fix!

Fotografie: Irene Schaur

Fotografie: Irene Schaur

Am 4.12.2016 werde ich in Hamburg meine drei Titel gegen Diafana Salazar verteidigen. Sie kommt aus der Domenikanischen Republik und hat eine Kampfbilanz von 9 Kämpfen und 9 Siegen, davon 8 durch KO.

Es ist die erste Gegnerin von der ich nichts weiss. Meistens findet man ja doch mal eine Video-Sequenz von jemand, aber bei Salazar bin ich nicht fündig geworden. Vielleicht hat das auch einen Vorteil. Im letzten Kampf habe ich mir ein paar gezielte Aktionen für die Gegnerin ausgedacht, die aber leider nicht funktioniert haben, aber ich habe sie dennoch immer wieder wiederholt. Manchmal ist man etwas zu festgefahren, wenn man denkt, man wüsste mit welchen Mitteln man den Gegner besiegt. Solch eine Erfahrung haben schon einige Boxer gemacht. Ich werde gut vorbereitet in den Ring steigen und dann werde ich nach den ersten Minuten merken, mit welcher Strategie und Taktik ich sie bekämpfen kann.

Mit dabei wird die Wiener Band Youno sein. Ich spiele die Hauptrolle in dem Musik-Video ihres neuen Songs, den sie dort zum ersten Mal live spielen werden. 

Boxen im Norden ist bekannt für tolle Events. Die Matchmakings sind gut und auch das ganze Drumherum ist stilvoll. Ich freue mich sehr, dass ich dort boxen darf. Neben mir wird noch mein Boxkollege Mansur Elsaev (ebenfalls Gym23, Wien), Jürgen Doberstein (Saarland), Sebastian LoZito (Hamburg) sowie Rafael Bejaran (Hamburg) boxen. Die Karten sind ab sofort via www.eventim.de erhältlich.

Neuer Sponsor, neuer Kampf!

Ich freue mich über die Kooperation mit einem neuen Sponsor! Karls betreibt landwirtschaftlich orientierte Freizeitparks (Karls Erlebnis-Dorf) sowie einen Online Shop http://www.karls-shop.de, der tolle Produkte insbesondere zu Obst anbietet. Karls Hauptprodukt sind Erdbeeren und Erdbeer-Produkte, passt also super zu jmd, der sich fast nur von Obst ernährt :-)
Karls wird mich bei meiner nächsten WM unterstützen. Wird Zeit wieder in den Ring zu steigen!! 13 Monate war ich nicht mehr im Ring, hatte ein bisschen Pech dieses Jahr. Zeit den Ringstaub wieder loszuwerden! Mehr Infos demnächst!

 

Rede und Award auf der Convention der World Boxing Federation

Dieses Jahr war die Convention der World Boxing Federation in Maribor und ich hatte die Ehre eine Rede zum Thema Zen und Kampfsport zu halten. 

Auf der Convention habe ich auch den physischen Award erhalten, den ich Anfang des Jahres verliehen bekommen habe. Ausserdem ich ich die Gelegenheit tolle Boxer und ehemalige Champions wie Nino Benvenuti, Robin Reid (rechts unten) oder Donny Lalonde (links unten) kennenzulernen. Mit Donny habe ich sogar eine Trainingseinheit absolviert :-) Ein tolles Wochenende liegt hinter mir und mit nach Hause nehme viele gute Momente.

ORF Yoga in Südtirol

Anfang der Woche hatte ich die Ehre gemeinsam mit großartigen Yogalehrern des Inside Yoga Frankfurt für das ORF Yoga Magazin im wunderschönen Südtirol zu drehen.

Wir haben in den Drehpausen ein bisschen rumgealbert und dabei ist diese Fotografie entstanden. 

10 Folgen habe ich gemeinsam mit Hie Kim und Alexey Gaevsky gedreht. Mit am Set waren ebenfalls Birgit Pöltl und Florian Reitlinger des Yoga Zentrum Mödling sowie Viktoria Ecker, die derzeit mit Sienna Miller im neuen Vöslauer Spot zu sehen ist. Bin schon gespannt wie es geworden ist.

Was ist denn qualitativ hochwertiges Wasser?

Wir können uns ewig mit Essen beschäftigen wie z.B. mit Fragestellungen ob Low Carb, High Carb, Paleo oder Rohkost; ob Bio oder nicht Bio; ob Fleisch essen gesund ist oder nicht oder welche Ernährung am besten zum Abnehmen geeignet sei . Aber über das wichtige Lebensmittel wird sich sehr wenig Gedanken gemacht und zwar über Wasser. Eigentlich recht erstaunlich, denn Wasser ist das wichtigste Lebensmittel überhaupt: wir können im schlimmsten Falle mehrere Wochen ohne Nahrung auskommen, aber ohne Wasser überleben wir nur ein paar Tage. 

Neugeborene haben einen Wasseranteil von circa 80%, jedoch nimmt der Wasseranteil des Körpers im Laufe der Jahre immer mehr ab bis zu einem Anteil von 30%. Eine gute Möglichkeit den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen ist eine ausreichende Wasserzufuhr mit qualitativ hochwertigem Wasser.

Aber was ist denn qualitativ hochwertiges Wasser?

Viele Wasserfirmen suggerieren uns durch ihre Werbung, dass es die Aufgabe des Wasser sei, den Körper mit Mineralien zu versorgen.

Viele Wasserfirmen suggerieren uns durch ihre Werbung, dass es die Aufgabe des Wasser sei, den Körper mit Mineralien zu versorgen. Wenn man aber mal ganz genau hinschaut und den empfohlenen Bedarf an Mineralien (z.B. DGE) mit dem Mineraliengehalt eines Mineralwassers vergleicht, dann stellt man fest, dass man teilweise bis zu 50 Flaschen pro Tag trinken müsste, um den täglichen Bedarf einiger Mineralien zu decken.  Wasser hat also nicht die Funktion, den Mineralienbedarf zu decken. Das geschieht durch die Nahrung, insbesondere durch Salate und Gemüse.

Wenn man aber mal ganz genau hinschaut und den empfohlenen Bedarf an Mineralien (z.B. DGE) mit dem Mineraliengehalt eines Mineralwassers vergleicht, dann stellt man fest, dass man teilweise bis zu 50 Flaschen pro Tag trinken müsste, um den täglichen Bedarf einiger Mineralien zu decken. Wasser hat also nicht die Funktion, den Mineralienbedarf zu decken. Das geschieht durch die Nahrung, insbesondere durch Salate und Gemüse.

 

Leichtigkeit

Wasser hat nicht die Funktion der Mineralienzufuhr, sondern eine Transportfunktion. 

Wasser hat nicht die Funktion der Mineralienzufuhr, sondern eine Transportfunktion.

„Wir brauchen also Wasser, dass eine hohe Aufnahmekapazität hat, dass fast rein ist, also kaum Mineralien hat, weil es nur dann garantieren kann, dass es schnell und effizient seine Transportfunktion übernehmen kann“ so Prof. Ingo Froboese von der Deutschen Sporthochschule Köln. Im folgenden Video geht er auf die Funktion des Wassers genau ein.

Je leichter das Wasser, desto besser die Transportfähigkeit. Die Aufnahme in die Zellen wird erleichtert und das osmotische Ungleichgewicht zwischen intra- und extrazellulärem Raum wird schnell überwunden. 

In diesem Zusammenhang wird Wasser oft (als Transportmittel im Körper) mit einem Zug verglichen. Wenn der Zug schon voll ist (viele Mineralien), dann kann es im Austausch mit den Zellen nicht mehr aufnehmen. Er sollte leer sein (leichtes Wasser), dann kann er dem Körper helfen, die Transportfunktion des Stoffwechsels zu erfüllen. Denn ein leerer Zug kann mehr transportieren, als ein voller Zug.

 

Fotografie: Nicole Wesner

Fotografie: Nicole Wesner

Wie stelle ich denn Fest, ob ein Wasser leicht ist? 

Die Firmen schreiben die Nährwerte auf das Flaschenetikett. Häufig steht dort auch der sogenannte „Festwert“, das ist der Wert, der übrig bleiben würde, wenn man das Wasser verdampfen würde. So hat Geroldsteiner einen Festwert von 2500 mg, Römerquelle 1000 mg und Lauretana nur 14 mg.

Lauretana darf sich „das leichteste Wasser Europas“ nennen, eine Aussage, die belegt werden muss, da das Wettbewerbsrecht sehr selten Superlative erlaubt.

Wenn man mal in paar Tage Lauretana trinkt, dann merkt man auch gleich, dass dies ein komplett anderes Wasser ist. Beginnend mit dem Geschmack, so schmeckt man, dass dieses leichte Wasser sehr weich ist. Ich kann locker 6 Liter und mehr von Lauretana trinken, was ich mit anderen Wässern nicht hinunter kriege. Trinkt man Lauretana, merkt man schnell, dass Entgiftungsprozesse in Gang gesetzt werden. Die Toilettengänge sind häufiger, der Urin ist anders undich wache frischer morgens auf. Lauretana ist aus all diesen Gründen auch das meistempfohlene Wasser von Heilpraktikern. 

Ihr habt doch sicher schon mal einen verkalkten Wasserkocher oder vielleicht sogar eine verkalkte Waschmaschine gesehen? Daran sieht man den Effekt von hartem Wasser.

 

Reinheit

Es ist wichtig, dass das Wasser rein ist, sowohl um die beschriebenen Aufgabe der Transportfunktion zu erfüllen, als auch, um den Körper nicht mit Fremdstoffen zu belasten. Fremdstoffe kommen insbesondere aus den Rohren (Schwermetalle können in Leitungswasser gelangen, wenn die Rohre älter als 20 Jahre sind), Pharmaindustrie (Medikamente der Bevölkerung, die durch die Urinausscheidung in den Trinkwasserkreislauf gelangen, allen voran die Antibabypille) sowie aus der Landwirtschaft (Pestizide und Düngemittel, siehe z.B. folgende NDR-Dokumentation.

Fremdstoffe kommen insbesondere aus den Rohren (Schwermetalle), Pharmaindustrie (Medikamentenausscheidungen) sowie aus der Landwirtschaft (Düngemittel und Pestizide)

Die Filteranlagen haben nicht die Möglichkeit, alle Fremdstoffe herauszukriegen und das Wasser wird in Kontrollen auch nicht auf alle relevanten Parameter untersucht heisst es in dem folgendem ZDF Beitrag.

 

Erstaunlich, was es zum Thema Wasser an interessanten Informationen gibt, nicht wahr? Es gibt noch viel mehr Interessantes zum Thema Wasser zu sagen, aber das wäre jetzt etwas zu viel; das hebe ich mir für ein nächstes Mal auf. 

Vor einigen Jahren habe ich angefangen, mich mit dem Thema Wasser zu beschäftigen. Lange habe ich wie die Meisten beim Wasser darauf geachtet, dass möglichst viele Mineralien enthalten sind; habe mir alle Etiketten im Supermarkt angeschaut und dann das Wasser mit dem höchsten Mineraliengehalt gekauft. Bis ein Freund von mir, der sich sehr gut mit Ernährungsthemen auskennt, mich darüber aufklärt hat, dass ein Wasser leicht sein muss. 

Durch ihn bin ich auf Lauretana gestoßen. Je länger ich Sportlerin war, desto mehr habe ich mich mit Ernährung auseinandergesetzt und mich mit Leuten unterhalten, die z.B. aus der Alternativmedizin wie TCM, Homöpathie etc. kommen. In Gesprächen mit diesen Berufsgruppen fiel immer wieder auf, welchen Stellenwert Lauretana hat. Lauretana begleitet mich als Konsument nun viele Jahre. Insbesondere in den Phasen, in denen ich für einen Kampf abnehmen musste, was durch Nahrungs- und Wasserreduktion in den letzen Stunden vor dem Wiegen geschieht, habe ich immer Lauretana getrunken.

Aus diesem Grund war Lauretana auch mein Wunsch-Kooperationspartner Nummer 1 im Bereich Wasser. Nun habe ich mit Lauretana eine Kooperation geschlossen und werde Euch noch einige interessante Informationen zum m.M. wichtigsten Lebensmittel der Welt erzählen.